Friedensgespräche in der nächsten Woche

Im Zuge der Friedensgespräche, die laut dem Hochkommissar für Frieden, Danilo Rueda, in der nächsten Woche zwischen der FARC-EP und Vertretern der kolumbianischen Regierung stattfinden sollen, gibt es Diskussionen um die Freilassung von Mitgliedern des Zentralen Generalstabs der FARC-EP sowie die Aussetzung von Haftbefehlen. Von den 20 Mitgliedern, die unter dem Zentralen Generalstab von Iván Mordisco firmieren, sind 11 Personen, die bereits das Friedensabkommen von 2016 unterzeichnet haben. Die Aussetzung der Haftbefehle sowie die Freilassung aus den Gefängnissen betreffen 45 Tage, so die Resolution des kolumbianischen Präsidenten.

Unter den aufgelisteten Personen erscheinen unter anderem Willinton Henao Gutiérrez, Carlos Eduardo García Téllez, Iván Jacob Idrobo Arredondo, Deison Rodrigo Ortiz Camallo, Wilpar Pasu Rivera, Anderson Andréi Vargas, Javier Alonso Veloza García, Edgar de Jesús Orrego Arango, Farby Edisson Parra Parra, Robinson de Jesús González und Oscar Eduardo Sandoval Noscué. Diskussionen gab es um Personen wie alias Jhon Mechas (Javier Alonso Veloza García), der sich laut Medien als Kommandierender der 33. Front an einem versuchten Anschlag auf den ehemaligen Prädienten Iván Duque beteiligt hatte.

Auf der Liste, die die Regierung über das Büro des Hochkommissars für den Frieden an die kolumbianische Generalstaatsanwaltschaft geschickt hat, um die Haftbefehle aufzuheben, steht auch Edgar de Jesús Orrego Arango, alias Firú oder Leo, Kommandant der 36. Front in Antioquia oder Farby Edisson Parra Parra, Kommandierender aus dem Ostblock der FARC-EP. Robinson de Jesús González kommt aus den aufständischen Strukturen in Arauca, Oscar Eduardo Sandoval Noscué ist Kommandant des Westlichen Koordinationskommandos. Mit Carlos Eduardo García Téllez, alias Andrey, und Willinton Henao Gutiérrez, alias Olmedo, sind zwei Personen von der 33. Front dabei.

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Kooperation zwischen ELN und FARC-EP in Antioquia

Laut Medienberichten, stützend auf Aussagen der Regierung der Provinz Antioquia und der staatlichen Sicherheitskräfte, soll es eine Kooperation zwischen Einheiten der ELN und der FARC-EP in der Gemeinde El Bagre und Remedios geben, um paramilitärische Kräfte zu bekämpfen. Dies wäre ein Novum in der zurückliegenden Zeit, da sich bisher die Strukturen der FARC-EP um Iván Mordisco und dem Zentralen Generalstab sowie der ELN feindlich gegenüberstanden. Stattdessen gab es Kooperationen zwischen der ELN und der FARC-EP, zweites Marquetalia, unter Iván Márquez. Doch nun sollen Einheiten der ELN mit der Front José Antonio Galán sowie der 4. Front der FARC-EP geben, die dem Block Magdalena Medio der FARC-EP des Zentralen Generalstabs von Iván Mordisco untersteht.

Dass es Kooperationen unter den aufständischen Bewegungen gibt, ist nicht neu. Zuletzt kooperierten vor allem in Arauca, Cauca und Nariño die ELN mit der FARC-EP, Zweites Marquetalia, zusammen. Beiden Bewegungen ging es um das Zurückdrängen der wachsenden FARC-EP unter Iván Mordisco mit seinen zahlreichen Strukturen. Und auch vor dem Friedensabkommen von 2016 gab es punktuell Kooperationen zwischen der FARC-EP und der ELN. Neu hingegen ist die Zusammenarbeit zwischen den verfeindeten Fraktionen. Jedoch ist die 4. Front der FARC-EP relativ schwach, im Gegenteil zur ebenfalls in Antioquia operierenden 36. und 37. Front.

Die Schwäche der 4. Front und auch die hohe Präsenz von paramilitärischen Strukturen in Antioquia sorgt nun für die Zusammenarbeit mit der ELN auf lokaler Ebene. In der letzten Woche gab es zudem einen gemeinsamen Angriff von ELN und 4. Front auf eine Einheit der kolumbianischen Armee bei dem Dorf Carrizal. Auch wenn es einen Waffenstillstand zwischen der FARC-EP und der Regierung gibt, so müssen die Aktionen in Antioquia unter dem repressiven Druck des Vorrückens von staatlichen Sicherheitskräften und vor allem den paramilitärischen Kräften gesehen werden. Es bleibt zu beobachten, ob es neben der lokalen Ebene auch eine Entspannungspolitik der beiden konkurrierenden Guerillabewegungen auf nationaler Ebene geben wird.

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Waffenstillstandsprotokolle beschlossen – Treffen der Guerillakommandanten

Wie wir als Kolumbieninfo bereits in vorangegangenen Artikeln deutlich machten, ist der bilaterale Waffenstillstand zwischen FARC-EP und Regierung deshalb auch brüchig, weil die Protokolle zum Waffenstillstand unklar sind und die Überprüfung teilweise nicht funktioniert. Bisher wurde nicht klar geregelt, was als Verletzung des Waffenstillstandes gilt und wer dies kontrolliert. Nun gab es ein Treffen und dabei sind einige Punkte in einem neunseitigen Dokument klarer geregelt worden.

Geregelt sind Punkte, die das Agieren der staatlichen Sicherheitskräfte und der FARC-EP, Zentraler Generalstab unter Iván Mordisco, regeln. Diese sind mit 23 Fronten in fünf Blöcken im Land aktiv und haben rund 3200 Personen unter Waffen, Milizen nicht eingerechnet. Besonders gefestigt sind die Strukturen im Osten des Landes mit der 1. und 7. Front in den Provinzen Caquetá, Guaviare und Meta sowie im Südwesten des Landes mit dem Westlichen Koordinationskommando in den Provinzen Cauca, Nariño und Valle del Cauca. Seit dem 1. Januar gibt es ein Waffenstillstand, die gegenseitige offensive Aktionen ausschließen.

Der Text, der von dem Hochkommissar für Frieden, Danilo Rueda, sowie Andrey Avendaño, von der FARC-EP, unterzeichnet wurde, definiert den bilateralen Waffenstillstand als die Aussetzung der offensiven Aktionen zwischen den Parteien für einen bestimmten Zeitraum. Außerdem wird ein Überprüfungsmechanismus geschaffen, der technische Konzepte herausgibt und Empfehlungen ausarbeitet, um mögliche Zwischenfälle oder Verstöße zu verhindern und zu beheben.

Ein wichtiger Punkt in dem Treffen und dem Dokument besteht in einem potenziellen Treffen der Kommandanten der FARC-EP. Wie wir als Kolumbieninfo ebenfalls in vorangegangenen Artikeln schilderten, ist dies ein elementarer Bestandteil bei Friedensgesprächen. Die Kommandostrukturen suchen dabei in relativer Ruhe und ohne Verfolgungsdruck ihre Einheiten auf, um politische Arbeit leisten zu können. Dabei müssen sie teilweise weite Strecken im Landesterritorium zurücklegen oder aus dem Gefängnis entlassen werden.

In diesem Fall wird also ein dreiseitiges Protokoll aktiviert, das die Bewegung und Transport von 20 Kommandanten zu einem bestimmten Punkt des Landes möglich macht, so dass zwischen dem 14. und 24. Februar ein Treffen der Kommandoebene stattfinden wird. Dazu werden auch fünf Personen aus den Gefängnissen Jamundí, Popayán, Villavicencio und La Picota in Bogotá freigelassen. Die Mobilisierung dieser Personen erfolgt durch das Internationale Komitee vom Roten Kreuz und wird von der Verifikationsmission der Vereinten Nationen und auch der norwegischen Botschaft in Kolumbien unterstützt.

Dieses Treffen, das seit dem ersten Treffen Ende August letzten Jahres vereinbart wurde, wird es der aufständischen Bewegung ermöglichen, ihre Sprecher am Verhandlungstisch mit der Regierung zu benennen und den Entwurf der weiteren Friedensverhandlungen zu erörtern. Für den Zentralen Generalstab der FARC-EP sind unter anderem Iván Mordisco, Jhon Mechas, Antonio Medina und Calarcá mit dabei. Die Haftbefehle werden für diesen Zeitraum des Treffens ausgesetzt, danach kehren die Kommandanten zu ihren Strukturen oder in die Gefängnisse zurück.

In Gebieten, in denen Guerillastrukturen vorhanden sind, kann der Staat seine Gerichts- und Polizeiverfahren vorantreiben, aber diese müssen dem Überwachungsmechanismus mitgeteilt werden. Die zivilen Behörden und die kommunalen Aktionsräte in den Dörfern sind völlig autonom und werden in ihrer Arbeit nicht behindert. Ferner wurde vereinbart, dass eine ärztlichen Grundversorgung auch in den Guerillagebieten aufrechterhalten wird.

Besonders wichtig ist jedoch, dass die Zivilbevölkerung nicht angegriffen werden darf. Mitglieder der Guerilla dürfen nicht in besiedelten Zentren bewaffnet sein oder sich in Wahlprozesse einmischen. Auch dürfen die Hauptverkehrsstraßen nicht durch die politisch-militärische Arbeit beeinflusst werden. Besonders das Agieren der Guerilla in den Dörfern oder Städten hatte zuletzt für Unmut gesorgt. Nun sind die Protokolle zwischen den beiden Akteuren klarer geworden.

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FARC-EP verteilt Schulmaterial und wird kritisiert

Eine polemische Diskussion findet derzeit in Kolumbien statt, nachdem Guerilleros der 36. Front des Blocks Magdalena Medio in Yarumal, Provinz Antioquia, Schulmaterialien an Kinder aus sozial schwachen Schichten einiger Schulen verteilt haben. Zwar wird das Auftreten in einem Kommuniqué der Guerilla durchaus als kritikwürdig betrachtet, denn die Guerillakämpfer waren bewaffnet und in Uniform in der Schule. Aber genauso polemisch, wie die Diskussion derzeit in den kolumbianischen Massenmedien geführt wird, schallt es von der FARC-EP in ihrem Kommuniqué zurück. Denn wenn sich die kolumbianische Regierung nur annähernd um die Hälfte der 445.000 Schüler der Provinz Antioquia kümmern würde, dann hätte die Guerilla diese Aktion nicht machen brauchen, schreiben sie in ihrem Kommuniqué.

Statt die FARC-EP zu kritisieren und nur das Schlechte zu sehen, sehen sie stattdessen die Regierung in der Verantwortung. Da diese aber nicht gewillt ist, sich um ihr Volk zu kümmern, sehen sich die Guerilleros als Kommunisten in ihrer Verantwortung dazu. „Heute mehr denn je führt uns unsere revolutionäre Ethik dazu, weiterhin die Gemeinschaften zu unterstützen, die Gegenstand unbefriedigter Bedürfnisse sind, denn die Feinde des Volkes, die immer an der Macht waren, zerstörten das Land, vernichteten die Bildung und jedes der Rechte, die wir rechtmäßig besitzen“, so das Kommuniqué. „Diese Art von Aktivitäten wird fortgesetzt, weil sie Gegenstand unseres Kampfes sind und die Pflicht, wir werden bei den nächsten darauf achten, dass sie professioneller durchgeführt werden, dass die Integrität der Jungen und Mädchen, die die Zukunft von morgen sind, nicht gefährdet wird.“

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Patrouillen der FARC-EP

Wieder einmal gibt es mediale Diskussionen um Patrouillen der FARC-EP in diversen Orten Kolumbiens. Solche Patrouillen sind nichts Ungewöhnliches in den Gebieten, die von der Guerilla kontrolliert werden. Sie sind ein normales Bild für die dortige Bevölkerung und spiegeln zum einen den Austausch zwischen Guerilla und Bevölkerung wider, aber auch den Anspruch der Kontrolle über ein Gebiet. In vielen Regionen Kolumbiens ist der Staat mit seinen Institutionen und seiner Infrastruktur nicht präsent, diese Funktion übernimmt häufig die Guerilla.

Die Diskussionen finden aktuell statt, da sie von der Regierung perspektivisch als ein Verstoß gegen den bilateralen Waffenstillstand angesehen werden können. Zwar sind offensive Aktionen beider Akteure, also FARC-EP und staatliche Sicherheitskräfte, in letzter Zeit stark zurückgegangen, doch die Protokolle zum Waffenstillstand sind etwas ungenau, was genau unter einem Verstoß gefasst wird. Es ist anzunehmen, dass für die Guerilla diese Patrouillen etwas Normales sind und daher nicht als ein Verstoß aufgefasst werden.

Wiederholt ist die Region Catatumbo Thema solcher Diskussionen. Dort patrouillierten am Nachmittag des 30. Januar etwa 30 Guerilleros durch die Straßen von San Calixto und sprachen mit den Bewohnern. Zuvor gab es Patrouillen unter anderem am 16. Januar durch die Front Carlos Patiño im Stadtzentrum von Balboa, Provinz Cauca, und zuvor am 10. Januar durch die Front Franco Benavides in der Gemeinde Policarpa, Provinz Nariño. Dabei kam es nie zu Gewaltakten, sondern einzig über politische Arbeit mit der lokalen Bevölkerung.

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Partido Comunes mit Nationalversammlung

Gestern beendete die Partei Comunes, vormals FARC, ihre Dritte Nationalversammlung in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá, wo sie sich im Viertel Teusaquillo traf. Dort ist auch der Sitz der Partei, die aus dem Friedensabkommen der FARC-EP mit der kolumbianischen Regierung heraus entstanden ist. Seit Jahren gilt sie als Kleinstpartei, die nur noch auf ihrer temporär für 10 Jahre im Friedensabkommen garantierten Abgeordneten im Kongress und Repräsentantenhaus eine politische Rolle spielt. Intern und auch innerhalb der ehemaligen Guerillakämpfer gilt sie als zerstritten.

Wiedergewählt zum Vorsitzenden der Partei wurde der bisherige Anführer Rodrigo Londoño Echeverri alias Timochenko. Zum ersten Mal in der Geschichte der Partei gibt es jedoch eine paritätisch besetzte nationale Leitung. Die demokratisch gewählte Direktive besteht nun aus 38 Frauen und 37 Männern. Sie leiten ab sofort die Führung der Partei und haben eine zukunftsgewandte Agenda beschlossen. „Die Strategie für den Wahlsieg besteht darin, diese Partei als eine Partei zu stärken, die sich in die kolumbianische Gesellschaft einfügt und die großen Mehrheiten vertritt“, heißt es aus der Nationalversammlung.

Ob dieses Ziel gelangen kann, ist fraglich. Zuletzt zeigten sich in Kolumbien andere linke und progressive Alternativen. Bei den Wahlen 2026 muss die Partei in die Offensive gehen, denn zu diesem Zeitpunkt sind sie auf die tatsächlich abgegebenen Stimmen der Wähler angewiesen und haben keine vereinbarten Posten mehr in der Politik. Auch innerhalb der ehemaligen Guerilla gab es häufig Kritik am Führungssteil und einer Politik, die an der eigentlichen ehemaligen Basis vorbei ging. Austritte und Abspaltungen folgten.

Aktuelles Ziel ist es laut Timochenko, die Guerilla und ihre Mitglieder als Opfer des staatlichen Konfliktes anzuerkennen. Dabei geht es um eine Diskussion vor der Friedensgerichtsbarkeit (JEP), auch sie als Opfer staatlicher Gewalt einzubeziehen. „Wir werden die Möglichkeit in Betracht ziehen, vor der JEP als Opfer anerkannt zu werden, weil diese Verbrechen nicht nur die über 6000 Ermordeten und Vermissten betrafen, sondern auch uns zu einem Krieg zwangen, der über 25 Jahre dauerte“, sagt dazu der Parteivorsitzende.

Die Erklärung erfolgte nach Bekanntwerden der Entscheidung des Interamerikanischen Gerichtshofs für Menschenrechte, den kolumbianischen Staat für die systematische Ausrottung der Partei der Patriotischen Union (UP) zu verurteilen, die nach der Unterzeichnung eines Friedensprozesses in den 1980er Jahren entstanden war. Timochenko forderte Präsident Gustavo Petro auch auf, „die Opfer der Verbrechen des Staates zu unterstützen und die Kriegspolitik, die so viele Opfer hinterlassen haben, zu beenden“. Hierbei geht es auch um Entschädigungen an die Opfer.

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Waffenstillstand im Südwesten brüchig

Im Norden der Provinz Cauca und angrenzend im Süden von Valle del Cauca gibt es derzeit Spannungen wegen einiger vermeintlicher Brüche von Punkten des Waffenstillstandabkommens. Dies betrifft unter anderem Strukturen aus dem Westlichen Koordinationskommando der FARC-EP. So sah sich der Verteidigungsminister Iván Velásquez am Wochenende veranlasst, deutliche Worte an die Guerilla zu wenden und drohte damit, dass wenn nicht das Waffenstillstandsabkommen eingehalten werde, es die Regierung, also die Streitkräfte, ebenso wenig aufrechterhalten werde.

So gab es einen schwerwiegenden Vorfall in einem indigenen Schutzgebiet der Gemeinde Caldono, bei der auch Personen der indigenen Wache ermordetet sein sollen. Während die staatlichen Sicherheitskräfte den Angriff und das Patrouillieren der Mobilen Kolonne Jaime Martínez zuschreiben, sagen Angehörige vor Ort, dass es sich um eine Einheit der Mobilen Kolonne Dagoberto Ramos gehandelt hat. Seit dem Bestehen der Guerilla gibt es territoriale Konflikte in denen von Indigenen bewohnten Gebieten, da beide Institutionen Ansprüche auf ihre Gebiete hegen, ohne sich gegenseitig zu respektieren.

Zuvor gab es bereits einige kleinere Angriffe im Süden der Provinz Valle del Cauca, besonders in Jamundí durch Einheiten der Mobilen Kolonne Jaime Martínez. Hier ging es um das Eintreiben der Revolutionssteuer und den Konflikt mit kriminellen Banden.  In der Gemeinde Santander de Quilichao wurden Plakate der Guerilla, hier von den Mobilen Kolonnen Jaime Martínez und Dagoberto Ramos. Ebenso wurden Transparente zu Normen des Zusammenlebens und Verhaltensregeln aufgehängt. Dies ist eigentlich gängige Praxis, wird in diesen Zeiten aber als Provokation angesehen.

Diese Regeln und Normen des Zusammenlebens sind in vielen Gebieten der Guerilla Alltag und dienen der Koordinierung und Sicherheit des gesellschaftlichen Zusammenlebens in Regionen, in denen der Staat faktisch nicht präsent ist. Dazu gehört, dass in der Nacht kein Transport stattfinden darf, alle Personen Ausweisdokumente mit sich führen müssen, nur mit Helm gefahren werden darf und ambulante Verkäufer nicht einfach von Ort zu Ort ziehen dürfen. Um diese Regeln geht es auch aktuell in Santander de Quilichao und auch in El Patía, wo die Front Carlos Patiño ähnliche Aktionen durchführte.

Zudem wurde ein Vorfall aus der Gemeinde Santander de Quilichao bekannt, in der zwei Milizionäre der Mobilen Kolonne Jaime Martínez zwei Personen bei einer Kontrolle ermordet haben. Wieso es zu diesem Vorfall beziehungsweise zur Ermordung kam, ist nicht bekannt. Das die Guerilla Kontrollpunkte in ihren Gebieten hat, ist allgemein bekannt, Fehlverhalten wird zur Rechenschaft gezogen. Es obliegt nun beiden Seiten, die Punkte des Waffenstillstandabkommens zu konkretisieren und zu verifizieren. Zuletzt gab es Anmerkungen, dass die Protokolle und Punkte des Abkommens zum Waffenstillstand zu ungenau sind. Bei nur zwei durchgeführten Treffen beider Parteien scheint dies auch verständlich zu sein.

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Soldaten von Guerilla freigelassen

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) hat gestern drei Soldaten und einen Unteroffizier der kolumbianischen Armee in Empfang genommen, die von der Front Carlos Patiño des Westlichen Koordinationskommandos der FARC-EP festgenommen wurden. Die Übergabe der unverletzten Soldaten fand in einer ländlichen Gegend im Süden von Cauca statt. Diese Übergaben gibt es regelmäßig unter Vermittlung des Internationalen Roten Kreuzes oder der Kirche, wenn die Guerilla in ihren Gebieten Soldaten oder Polizisten festnimmt.

In der Provinz Arauca wurde die Freilassung von zwei Personen durch die 10. Front der FARC-EP durchgeführt. Hier war es ebenso eine humanitäre Mission zwischen der Ombudsstelle, der katholischen Kirche, dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) und der UNO.  Auch in der südlichen Provinz Meta sind durch die lokale Bevölkerung 30 Soldaten freigelassen wurden. Diese wurden während einer militärischen Operation von Anwohnern aus umliegenden Dörfern umringt und festgesetzt. Auch hier ist operatives Gebiet der FARC-EP und die Bevölkerung warf der Armee einen Bruch des Waffenstillstandes vor.

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Waffenstillstand hält, wird aber brüchiger

Mehrere Ereignisse sorgen dafür, dass der zwischen FARC-EP und kolumbianischer Regierung zum Jahreswechsel vereinbarte Waffenstillstand brüchiger wird. Zwar gibt es Meldungen aus vielen Regionen Kolumbiens, in denen klar ein Rückgang von gewalttätigen Vorfällen und auch militärischen Aktionen von beiden Seiten zu erkennen ist, doch immer wieder gibt es auch Ereignisse, die deutlich die Instabilität erkennen lassen.

Zum einen ist es das Militär selbst, so dass über Medien hochrangige Kommandierende äußern, dass sie unzufrieden mit dem Waffenstillstand und der Entscheidung des kolumbianischen Präsidenten Petro sind. Hier zeigt sich deutlich, dass der große Sicherheitsapparat von Armee und Polizei ein Innenleben führt, dass maßgeblich durch die Militärdoktrin der Aufstandsbekämpfung und des Krieges geprägt ist.

So kam es in den letzten Tagen immer wieder zu Vorfällen, die zwar teilweise nicht die Protokolle des Waffenstillstandes brechen, doch aber von Seiten der aufständischen Bewegung FARC-EP als Provokation angesehen werden. Hinzu kommen Konflikte mit dem ELN in Arauca, die vergangene Woche einen Angriff auf ein Lager der FARC-EP ausführten, indem sie dabei den Waffenstillstand ausnutzten, weil die FARC-EP auf offensive Aktionen nicht vorbereitet war.

Am vergangenen Mittwoch, den 11. Januar, wurde von der Front Carlos Patiño ein sich in einem Bus des öffentlichen Personennahverkehrs befindlicher Soldat festgenommen, als er von Popayán nach Pasto unterwegs war. Von dem Kontrollpunkt der Guerilla wurde er in ein Gebiet gebracht, dass unter Kontrolle der FARC-EP steht, nämlich die Gemeinde El Patía. Es gibt ein Video des Soldaten, in dem er sich an die Öffentlichkeit wendet und mit dem sehr wahrscheinlich eine Freilassung stattfinden wird.

Das Kommando der Gemeinsamen Streitkräfte im Süden Kolumbiens gab zudem die Festnahme von weiteren drei Soldaten bekannt. Diese wurden am Sonntag, den 15. Januar, von Einheiten der Front Carlos Patiño festgesetzt, als sie sich in einem Fahrzeug auf einem alternativen Korridor zur Panamericana zwischen den Gemeinden El Tambo und Patía, Provinz Cauca, fortbewegten. Auch hier waren die Soldaten in einem Gebiet unterwegs, dass von der Guerilla kontrolliert wird.

Es ist zwar davon auszugehen, dass sich die Soldaten in keinem Militäreinsatz befanden, wenn auch Spionage kaum nachweisbar ist, doch der Umstand, dass die Panamericana teilweise gesperrt ist und somit alternative Routen notwendig sind, die durch FARC-EP kontrolliertes Gebiet führen, sorgen für diese Umstände. Normalerweise werden Angehörige der staatlichen Sicherheitskräfte in Gebieten der FARC-EP festgenommen, denn in einem im Krieg befindlichen Land gelten sie als Feindeskräfte.

Bei einer Operation, die von der nationalen Polizei auf der Straße von Pasto nach Mojarras durchgeführt wurde, beschlagnahmten diese eine größere Anzahl an Waffen, Munition, Kommunikationsmittel und Uniformen der Guerilla. Bestimmt waren diese für das Westliche Koordinationskommando der FARC-EP. Auch diese Aktion, die zwar keinen Bruch des Protokolls des Waffenstillstandes darstellt, da es keine offensiv gegen die Guerilla gerichtete Aktion war, sorgt für Unruhe bei der FARC-EP.

Gestern wurde bekannt, dass durch die lokale Bevölkerung 30 Soldaten im ländlichen Gebiet der Gemeinde Vista Hermosa in der Provinz Meta festgesetzt wurden. Noch ist nicht genau bekannt, in welchem Einsatz sie sich befanden, doch die Bevölkerung sprach hier von einem Bruch des Waffenstillstandsabkommens. Das Gebiet wird von der FARC-EP kontrolliert. An der Aktion nahmen mehr als 300 Personen aus den Dörfern teil. Neben Militäraktionen gibt es in diesem Gebiet auch aggressive Operationen zur Zerstörung von Koka-Kulturen.

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Kommuniqué der FARC-EP zum Angriff der ELN

Die Provinz Arauca im Nordosten Kolumbiens erlebt derzeit eine Zuspitzung des bewaffneten Konfliktes. Ausgelöst wird dies durch einen hinterhältigen Angriff von Kämpfern der ELN auf ein Lager der FARC-EP, die sich derzeit im Waffenstillstand befindet. Diesen Zustand, dass sich die Einheiten der FARC-EP in Sicherheit wiegen und keine offensiven Aktionen ausführen, nutze die ELN scheinbar aus. Es gibt Meldungen über 11 getötete Personen, die meisten von der 10. und 28. Front der FARC-EP.

Ein erstes, durchaus provokatives und die Armee beschuldigendes, Kommuniqué der FARC-EP vom Zentralen Generalstab wurde zurückgenommen und ein neues an die Öffentlichkeit herausgegeben, welches wir hier dokumentieren. In dem Kommuniqué wird deutlich gemacht, dass die FARC-EP keine Eskalation des Konfliktes möchte und den bilateralen Waffenstillstand mit der kolumbianischen Regierung beibehält. Wir verweisen zudem auf den vorherigen Artikel zur Situation in Arauca und zum Agieren der ELN.

Kolumbien, 13. Januar 2023
 
Kommuniqué
 
Als Reaktion auf die Ereignisse vom 11. Januar in der Gemeinde Puerto Rondón, Arauca, erklärt der Zentrale Generalstab der FARC EP:
 
1. Wir entschuldigen uns bei der nationalen und internationalen Öffentlichkeit. Dies ist unsere offizielle Position, die Erklärung von vor wenigen Stunden war ein Entwurf. Absoluter Respekt vor dem renommierten Juristen der Moral Iván Velázquez.
 
2. Der Annäherungsprozess zwischen den Delegierten der FARC EP vor der nationalen Regierung hat Vertrauen in unsere Einheiten geschaffen, fest im Gebiet zu bleiben.
 
3. Das operative Umfeld wurde durch diesen hinterlistigen Angriff auf das Lager einer sich in Sicherheit wiegenden Einheit in einem Waffenstillstand ausgenutzt.
 
4. Das Waffenstillstandsprotokoll muss eine sofortige Trennung der Kräfte enthalten, um zu verhindern, dass sich die Streitkräfte und die nationale Polizei in Aktionen mit irregulären Kräften im Bereich der Fronten der FARC EP einmischen.
 
5. Die sofortige Umsetzung des vereinbarten lokalen Überwachungs- und Überprüfungsmechanismus würde weitere derartige Ereignisse verhindern.
 
6. Der gute Fortschritt der Annäherung an die nationale Regierung und die Bekanntmachung der in der vorherigen Sitzung erzielten Vereinbarung wird von dieser Überprüfung abhängen, um zu vermeiden, dass sich eine ähnliche Situation wiederholt.
 
Hochachtungsvoll,
 
Zentraler Generalstab

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Gewalt in Arauca durch Kämpfe

In der nordostkolumbianischen Provinz hat es zwischen ELN und FARC-EP schwere Kämpfe gegeben. Besonders betroffen war die Gemeinde Puerto Rondón, nahe der Grenze zur Gemeinde Tame. Es scheint also, als ob die ELN damit ihre einseitig verkündete Waffenruhe ad acta gelegt hat. So meldeten lokale Bewohner Kämpfe und mindestens zehn Leichen, die in diesem Sektor abgeladen wurden. Die von den Toten getragenen dreifarbigen Armbinden und deren Tarnkleidung zeigen, dass sie Mitglieder der FARC-EP waren. Laut lokalen Journalisten und anderen Quellen sind unter den Toten auch Führungskommandeure der 10. Front, darunter alias ​​​​Solín, der wohl als Verstärkung aus dem Süden des Landes von der 1. Front in den Nordosten geschickt wurde.

Seit Beginn der Konfrontationen vor einem Jahr hat die FARC-EP versucht, sich mit der ELN zusammenzusetzen und mit der ELN zu sprechen. Auch zuletzt wurde ein Nichtangriffspakt angeboten sowie die Aufteilung der territorialen Kontrolle der Provinz ins Spiel gebracht. Dies vereinbarte bereits die „alte“ FARC-EP vor ihrem Friedensschluss mit der kolumbianischen Regierung. Offensichtlich gibt es aber bei der ELN die unverrückbare Position, nicht zu verhandeln. Dies bestätigen auch Quellen aus der katholischen Kirche, die hier in der Region enge Kontakte mit der ELN pflegt. „Was die ELN sagt, ist, dass sie gehen oder sterben. Sie konzentrieren sich darauf, sie, die FARC, endgültig zu vertreiben“, wird eine Quelle zitiert.

Damit dürfte sich in der Provinz der Konflikt wieder verschärfen. Die ELN erwartet von der Regierung, die FARC-EP in dieser Region zu bekämpfen. Dies soll wohl auch ein wesentlicher Punkt in den Verhandlungen zwischen ELN und Regierung sein, die gerade in Friedensgesprächen sind. So ist die ELN dagegen, dass politische Verhandlungen mit der FARC-EP aufgenommen werden und sie nicht als aufständische Bewegung anzuerkennen. Ein Punkt, der absurd und nicht realistisch erscheint. Fakt ist, für beide Organisationen ist die Provinz Arauca, an der venezolanischen Grenze, strategisch enorm wichtig und beide haben hier eine soziale Basis.

In Saravena, Arauca, wurde Mitte Dezember einer von fünf Ende November verschwundenen Jugendlichen ermordet aufgefunden. Obwohl die ELN zugab, vier von ihnen festgenommen zu haben, mit Ausnahme desjenigen, der tot aufgefunden wurde, ist die Version der Menschenrechtsverteidiger in der Gemeinde, dass sie es waren, die ihn getötet haben. Und in der ländlichen Gegend zwischen Tame, Arauquita und Puerto Rondón, wo die ELN und FARC-EP miteinander kämpfen, sind etwa 20.000 Menschen in den Konflikt geraten, die nur zwei Möglichkeiten haben: sich einzusperren oder Risiko geraten in einen Checkpoint der einen oder anderen Gruppe zu geraten, wo sie der vermeintlichen Kollaboration verdächtigt werden.

Am 29. Dezember meldeten die Einwohner der Dörfer Santo Domingo und Normandía das Verschwinden von vier Personen. Die Leiche eines von ihnen, einem Milchmann, tauchte vor zwei Tagen zwischen den Dörfern Caño Verde und Lejanías de Tame auf. Der Ombudsmann von Puerto Rondón schreibt dies der ELN zu. Warum es diesen scheinbar sinnlosen Mord gab, ist unbekannt. Sinnlos war ebenso das, was Bastos passiert ist. Der 19-jährige junge Mann verließ sein Dorf in Richtung Zentrum von Puerto Jordan, um sich die Haare schneiden zu lassen und einige Dinge für das Haus zu kaufen. Er war auf einem Motorrad. Wie ein Dutzend anderer Bewohner des Sektors hatten Bastos und seine Mutter das Pech, in einen Kontrollpunkt der ELN zu geraten, als sie auf der Straße unterwegs waren.

Wie es an diesen Kontrollpunkten der einen oder anderen Gruppe üblich ist, wurden sie verhört, nach ihren Handys gefragt, beschlagnahmt und am Ende alle außer Bastos freigelassen. Laut einer Quelle von Menschenrechtsverteidigern, die die Aussagen einiger anwesender Bauern hörte, war der Grund für seine Festnahme einfach der Name des Dorfes, aus dem er stammte. „Ich war jung und lebte in einem von der FARC-EP dominierten Dorf. Das war genug. Der bloße Verdacht“, sagt eine Quelle aus. Am selben Tag verschwanden zwei weitere Männer und eine Frau im Dorf Santo Domingo nach einer weiteren Straßensperre. Die Fälle zeigen die Sinnlosigkeit des Konfliktes, der nun von Seiten der ELN verschärft wird.

Unterdessen ließ die FARC-EP einen von zwei gefangengenommen Soldaten frei. Den ersten Vorfall gab es vor kurzem in der Provinz Bolívar, Gemeinde Santa Rosa del Sur, wo ein Soldat von der 37. Front der FARC-EP festgesetzt, aber in der vergangenen Nacht wieder freigelassen wurde. Der Soldat berichtete per Video kurz vor seiner Freilassung: „Im Moment bin ich von der FARC festgehalten, bisher haben sie mich auf die beste Art und Weise behandelt, sie waren respektvoll zu mir und sie respektierten mein Leben, nachdem ich versucht hatte zu fliehen, (…) sie haben mich nicht geschlagen, sie haben nicht misshandelt“. Ein weiterer Soldat wurde von der Front Carlos Patiño in der Provinz Cauca festgenommen, als er in einem Bus auf der Straße, die El Bordo mit der Gemeinde El Tambo in Cauca verbindet, unterwegs war. Hier steht eine Freilassung noch aus.

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Wer führt die Sondierungsgespräche für die FARC-EP?

Bisher ist kaum etwas bekannt über die bisher kaum in Erscheinung getretenen drei Personen, die vom Zentralen Generalstab der FARC-EP benannt worden sind, um die Sondierungsgespräche für potenzielle Friedensgespräche mit der kolumbianischen Regierung zu führen. Auffällig hierbei ist, dass zwei Personen aus der 33. Front Mariscal Antonio José de Sucre aus der Provinz Norte de Santander kommen.

Carlos Eduardo García Téllez, alias Andrey, ist vielleicht einer der bekanntesten Namen. Sein Gesicht ist bereits bekannt, denn in einem im August 2022 veröffentlichten Kommuniqué wandte er sich mit einer Botschaft zum Frieden an die Regierung. In einem Kommuniqué der 33. Front aus dem September letztes Jahr wird er als Kommandant nach Jhon Mechas benannt. Ihm wird zudem vorgeworfen, dass er einen Angriff auf einen Hubschrauber des damaligen Präsident Iván Duque vom Juni 2021 anordnete.

Willinton Henao Gutiérrez, alias Olmedo, gilt als einer der ranghöchsten Männer der 33. Front der FARC-EP. Eine der jüngsten bewaffneten Aktionen, mit der er in Verbindung gebracht wird, ist die Festnahme von 180 Soldaten im Oktober 2021, die an einer Operation zur Vernichtung von illegalen Koka-Pflanzen in Catatumbo beteiligt waren. Dabei soll es Absprachen zwischen Guerilleros der 33. Front und der lokalen Bevölkerung gekommen sein, um die Soldaten festzuhalten. Später wurden die Soldaten freigelassen.

Über Sandra Milena Niño Guerrero ist bisher kaum etwas bekannt. Zwei Wochen lang werden alias Andrey, alias Olmedo und Sandra Milena Niño Guerrero Gespräche mit Delegierten der kolumbianischen Regierung führen, die ihrerseits von Danilo Rueda angeführt wird. Das Ziel ist es, vertrauliche Ansätze zu entwickeln, um Dialog sowie Verhandlungen voranzubringen, um perspektivisch ein Friedensabkommen zu erreichen. Für die drei Personen sind dafür Haftbefehle temporär aufgehoben worden.

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