Kämpfe und Festnahmen gegen Guerilla

Schwer getroffen bei einer Operation der staatlichen Sicherheitskräfte wurde die Front Hernando González Acosta aus den Zentralblock Isaías Pardo des Zentralen Generalstabs. Diese Front übt vor allem ihre politisch-militärische Kontrolle im Westen der Provinz Huila aus und konnte dort die Dominanz ausweiten. Bewohner der Ortschaft Los Pinos in der ländlichen Gemeinde La Plata im verbreiteten in den sozialen Medien Aufnahmen der heftigen Kämpfe zwischen der Armee und Guerillakämpfern dieser Front. Dabei wurde ein Unteroffizier schwer verletzt und sieben Mitglieder der aufständischen Organisation konnten festgenommen werden. Für eine etwas kleinere Front wie eben genannte ist dies schon ein schwerer Schlag.

Auch in der Gemeinde Suárez im Norden der Provinz Cauca kam es zu Kämpfen, wobei ein Zivilist schwer verletzt wurde, nachdem er in ein bewaffnetes Gefecht geraten war. Der Angriff richtete sich gegen eine Einsatzgruppe, die aus Soldaten der kolumbianischen Armee, Staatsanwälten der Generalstaatsanwaltschaft sowie Ermittlern der Kriminalpolizei bestand. Die Einheit führte eine Operation zur Festnahme eines mutmaßlichen Guerillakämpfers der Front Jaime Martínez durch, auch dem Zentralen Generalstab der FARC-EP unter Iván Mordisco untergeordnet. Nach ersten Erkenntnissen wurde die Einsatzgruppe mit Gewehrfeuer aus den höher gelegenen Bereichen des Ortes angegriffen, als sie sich dem Ort näherte, an dem sich nach Ermittlungen der Nachrichtendienste das mutmaßliche Mitglied der aufständischen Organisation aufhalten sollte.

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