Als Antwort auf militärische Operationen der Armee in der Provinz Nariño wurden Truppen der Armee mit Drohnen angegriffen, die mit Sprengstoff beladen waren. Zuvor gab es Gefechte der Armee gegen Strukturen der Nationalkoordination Bolivarische Armee (CNEB) mit der Unterstruktur der Bolivarischen Grenzkommandos. Bei dem Angriff kamen drei Soldaten ums Leben, während zwei weitere verletzt wurden. Die Ereignisse spielten sich in der ländlichen Gegend von Ipiales ab, als die Armee militärische Operationen gegen Mitglieder der Bolivarischen Grenzkommandos durchführte.
Die Armee wurde durch mit Sprengsätzen bewaffneten Drohnen angegriffen. Immer häufiger nutzen bewaffnete Organisationen diese Mittel der Kriegsführung. Die Lage dort ist zudem angespannt, weil sich der Dialogtisch zum Frieden zwischen der Regierung und der (CNEB) unter dem Kommando von Walter Mendoza in einer schwierigen Lage befindet. Die siebte Dialogrunde wurde vergangene Woche zum zweiten Mal ausgesetzt – mitten in einem grundlegenden Streit darüber, wer den Kokaanbau in Nariño beseitigen soll, wie dies geschehen soll und mit welchen Mitteln.
Auch in der Region Catatumbo nimmt der Krieg auch mittels Drohnen – weiter zu. Hier gibt es eine Verschärfung des Krieges zwischen der ELN und der 33. Front der FARC-EP vom Generalstab der Blöcke und Fronten unter dem Oberkommando von Calarcá Córdoba. Diese Eskalation der Gewalt hat im Laufe des Aprils Angriffe mit Drohnen, Entführungen von Minderjährigen, Bombardierungen durch das Militär sowie Tötungsdelikte umfasst. Die Auseinandersetzungen zwischen beiden bewaffneten Organisationen beginnen sich auch auf städtische Gebiete auszuweiten.
