Die Teilnehmer der Verhandlungsdelegation der FARC-EP auf Kuba wurden ebenfalls illegal abgehört und ausspioniert. Das gab Iván Márquez bekannt und vermutet den ehemaligen Präsidenten und Kriegstreiber Álvaro Uribe dahinter. „Klar, Álvaro Uribe steckt hinter allem. Vergessen sie nicht, dass Álvaro Uribe der Staatsfeind Nummer Eins für den Frieden in Kolumbien ist“, sagte Márquez. Anfang der Woche war bekannt geworden, dass die Teilnehmer des Friedensprozesses, so ihre Emails und Texte, ausspioniert werden. Márquez bezeichnete den Vorfall als sehr ernst, denn „man spioniert nicht nur die Friedensdelegation der Regierung aus, sondern vor allem die Friedensdelegation der FARC.“ Die Vorfälle rund um das Ausspionieren von Daten und Personen der Verhandlungsteilnehmer und Politiker hatten Anfang der Woche für Aufsehen gesorgt. Präsident Juan Manuel Santos verneinte einen Zusammenhang damit und kündigte Untersuchungen an. Vermutungen legen nahe, dass der Geheimdienst des Militärs und Ex-Präsident Uribe dahinter stecken könnten. Die Erklärung von Iván Márquez erfolgte fast zeitgleich mit der Ankündigung, eine neue Runde von Gesprächen mit der Regierung zu beginnen.
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Friedensbotschaft der FARC-EP
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