Im Südwesten Kolumbiens ereignen sich derzeit wieder starke Angriffe der Guerilla auf Stationen der staatlichen Sicherheitskräfte. Im Fokus steht die Provinz Cauca, wo der Westblock Kommandant Jacobo Arenas der FARC-EP unter anderem Polizeistationen angreift und sich gegen Militärangriffe zur Wehr setzt. Diese Region wird vor allem im ländlichen Gebiet stark von der Guerilla kontrolliert. Leidtragende im militärischen Konflikt ist die Zivilbevölkerung. Bei einem Angriff der Front Carlos Patiño an der Panamericana wurde ein Soldat der kolumbianischen Armee getötet, weitere Soldaten verletzt. Zudem wurden aus Drohnen mehrere Sprengsätze gegen die Polizeistation in der Gemeinde Cajibío abgeworfen. Auch im Ort Mondomo, ebenfalls in der Gemeinde Cajibío, kam es zu einem Angriff mit Drohnen und Sprengsätzen.
Außerdem wurden starke Kämpfe in der ländlichen Region von der Gemeinde Suárez gemeldet, wo Einheiten der Armee militärische Operationen zur territorialen Kontrolle durchführten. Diese wurden aus mehreren Hinterhalten heraus von Einheiten der FARC-EP angegriffen. Hierfür war die Front Jaime Martínez verantwortlich, die ebenso zum Westblock unter dem Oberkommando von Iván Mordisco steht. Zuletzt wurde ein Angriff auf die Polizei in der Gemeinde Morales gemeldet. Währenddessen konnte die Armee gegen die Front Jaime Martínez in der ländlichen Gegend um Buenaventura, Provinz Valle del Cauca, vorgehen, wo einige Guerilleros starben. Bei einer Bombardierung in der Provinz Antioquia, Gemeinde Ituango, wurden neben dem Befehlshaber auch weitere Guerilleros der 18. Front der FARC-EP getötet.
