Drohnenkrieg nimmt zu

Als Antwort auf militärische Operationen der Armee in der Provinz Nariño wurden Truppen der Armee mit Drohnen angegriffen, die mit Sprengstoff beladen waren. Zuvor gab es Gefechte der Armee gegen Strukturen der Nationalkoordination Bolivarische Armee (CNEB) mit der Unterstruktur der Bolivarischen Grenzkommandos. Bei dem Angriff kamen drei Soldaten ums Leben, während zwei weitere verletzt wurden. Die Ereignisse spielten sich in der ländlichen Gegend von Ipiales ab, als die Armee militärische Operationen gegen Mitglieder der Bolivarischen Grenzkommandos durchführte.

Die Armee wurde durch mit Sprengsätzen bewaffneten Drohnen angegriffen. Immer häufiger nutzen bewaffnete Organisationen diese Mittel der Kriegsführung. Die Lage dort ist zudem angespannt, weil sich der Dialogtisch zum Frieden zwischen der Regierung und der (CNEB) unter dem Kommando von Walter Mendoza in einer schwierigen Lage befindet. Die siebte Dialogrunde wurde vergangene Woche zum zweiten Mal ausgesetzt – mitten in einem grundlegenden Streit darüber, wer den Kokaanbau in Nariño beseitigen soll, wie dies geschehen soll und mit welchen Mitteln.

Auch in der Region Catatumbo nimmt der Krieg auch mittels Drohnen – weiter zu. Hier gibt es eine Verschärfung des Krieges zwischen der ELN und der 33. Front der FARC-EP vom Generalstab der Blöcke und Fronten unter dem Oberkommando von Calarcá Córdoba. Diese Eskalation der Gewalt hat im Laufe des Aprils Angriffe mit Drohnen, Entführungen von Minderjährigen, Bombardierungen durch das Militär sowie Tötungsdelikte umfasst. Die Auseinandersetzungen zwischen beiden bewaffneten Organisationen beginnen sich auch auf städtische Gebiete auszuweiten.

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FARC-EP für strukturelle Veränderungen im Land

Durch ein am 9. April 2026 datiertes Kommuniqué verbreitete der Zentrale Generalstab der FARC-EP unter dem Oberkommando von Iván Mordisco eine Botschaft an die Regierung Kolumbiens und an die internationale Gemeinschaft, in der sie ihre Sicht auf den bewaffneten Konflikt darlegt und eine Reihe struktureller Veränderungen im Land vorschlägt.

In dem Text zieht die Organisation eine Bilanz ihres Werdegangs und erklärt, sie habe über Jahrzehnte hinweg eine politische Lösung des Konflikts angestrebt. Dabei weist sie darauf hin, dass verschiedene Dialogprozesse aufgrund von Entscheidungen des Staates und externer Faktoren gescheitert seien. In diesem Sinne betont sie die Notwendigkeit, zu einer politischen Lösung zu gelangen, die über das im Friedensabkommen von 2016 Vereinbarte hinausgeht und umfassendere soziale, wirtschaftliche und ökologische Veränderungen umfasst.

„Eine Regierung, die dem unterwürfigen Verhältnis zu den Vereinigten Staaten ein Ende setzt, das Kolumbien so großen Schaden zugefügt hat, und die deren Methoden der Einflussnahme Schritt für Schritt abbaut, indem sie eine souveräne Außenpolitik fördert, die sich an den Völkern unseres Amerikas orientiert und nicht an den Interessen Washingtons. Eine Regierung, die den Mut hat, den sogenannten Krieg gegen die Drogen endgültig aufzugeben, der als Vorwand für Militarisierung und die Verfolgung bescheidener Kleinbauern oder sozialer Führungspersonen dient, und die sich direkt mit den Gemeinschaften zusammensetzt, um einen ernsthaften Vorschlag zu erarbeiten, der diesem Übel ein Ende setzt“, heißt es in dem Kommuniqué.

Die Erklärung der FARC-EP schlägt außerdem die Einberufung eines verfassungsgebenden Prozesses, Reformen der Sicherheitskräfte sowie den Abbau von Strukturen vor, die sie als verantwortlich für die Verlängerung des Konflikts bezeichnet. Ebenso stellt sie die Außenpolitik des Landes in Frage und plädiert für einen souveränen Ansatz sowie für Änderungen in der Strategie im Umgang mit dem Drogenhandel.

In einem weiteren Abschnitt ruft das Dokument zur Volksmobilisierung als Mittel auf, um strukturelle Veränderungen voranzutreiben, da diese ihrer Ansicht nach nicht ausschließlich von den jeweils amtierenden Regierungen abhängen.

„Die Kolumbianer haben Jahrzehnte des Krieges erlebt. Gut zu entscheiden und sich ernsthaft daran zu wagen, einen Frieden mit sozialer Gerechtigkeit aufzubauen und das neue Vaterland zu einem nationalen Anliegen zu machen, ist unsere Pflicht. Unsererseits werden wir weiterhin Widerstand gegen Militarismus und die Unterordnung unter das US-Imperium leisten und gemeinsam mit den Gemeinschaften Volksmacht aufbauen. Wir wissen, dass die Kolumbianer, ausgestattet mit der Weisheit derjenigen, die Widerstand geleistet und das Vaterland aufgebaut haben, verstehen, dass ihre politischen Entscheidungen fern von kriegerischen Positionen und entgegen ihren Interessen liegen müssen“, heißt es weiter in der Erklärung.

Abschließend bekräftigt die FARC-EP ihre Haltung des Widerstands und ruft die kolumbianische Gesellschaft dazu auf, politische Entscheidungen zu treffen, die auf den Aufbau eines Friedens mit sozialer Gerechtigkeit ausgerichtet sind – vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Lage im Land.

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Die aktuelle Rolle des Zweiten Marquetalia

Das Zweite Marquetalia – Bolivarische Armee spielt als Guerilla in Kolumbien nur noch eine kleine Rolle. Zuletzt war sie eigentlich nur noch in den Nachrichten, als die Hintergründe zur Ermordung des Senators Miguel Uribe im Juni 2025 in Bogotá aufgedeckt wurden, die zu eben genannter Guerilla unter dem Oberkommando von Iván Márquez führten. Dabei hegten anfangs viele Hoffnungen auf diese Guerilla, die mit zahlreichen bekannten Kommandierenden das Licht der Welt erblickte und bereits 2018 in Venezuela gegründet wurde, jedoch erst im August 2019 öffentlich auftrat. Kommandierende aus der alten FARC-EP und eben auch der ehemalige Verhandlungsführer des Friedensprozesses von 2016, Iván Márquez, zeigten sich nun wieder mit Waffen und erklärten das Friedensabkommen für gescheitert. Aktuell ist sie eigentlich nur noch medial und durch ihre Propagandakanäle präsent, politisch-militärisch hat sie stark an Bedeutung verloren.

Kurz nach der öffentlichen Erklärung zu ihrem Bestehen verfügte sie bereits über eigene Einheiten in Caquetá, Catatumbo, Meta, Cesar und La Guajira. Gespräche zu den anderen dissidentischen Strukturen der FARC-EP bezüglich einer Vereinigung, damals unter dem Oberkommando von Gentil Duarte, schlugen fehl. Zu groß war die Skepsis aufgrund der Rolle von Iván Márquez in den Friedensverhandlungen und zu groß die dominante Rolle zu den bereits schnell wachsenden anderen Strukturen der FARC-EP. Zwischen 2019 und 2022 wuchs das Zweite Marquetalia vor allem durch den Beitritt anderer bereits existierender bewaffneter Strukturen: Grenzkommandos, die damals hauptsächlich in Putumayo operierten; die Fronten Oliver Sinisterra und Iván Ríos sowie der Westblock Alfonso Cano in Nariño; die Front Acacio Medina zwischen Vichada, Guainía und Venezuela; und die 18. Front in Antioquia. Später gründete sie 2021 eine weitere eigene Front, die Front Diomer Cortés, in der Gemeinde Argelia, Cauca.

Es ist wichtig zu betonen, dass der Beitritt verschiedener bereits existierender bewaffneter Gruppen zum Projekt des Zweiten Marquetalia nicht bedeutete, dass all diese Gruppen bereits eine einzige bewaffnete Organisation bildeten. Tatsächlich existierte zu Beginn der Regierung von Petro ein „Dachverband“ mit drei inneren Flügeln, die nur wenig miteinander koordiniert wurden: Ein erster Flügel war die FARC-EP, wie sie sich selbst nannte, unter der Führung von Iván Márquez. Sie umfasste nur sehr wenige Fronten: die Mobile Kolonne Teófilo Forero in Caquetá und Huila; die Front Acacio Medina in Vichada, Guainía und Venezuela sowie die 53. Front in Meta. Es gab einen weiteren Flügel der Grenzkommandos in Putumayo und Caquetá sowie einen Flügel namens Guerillakoordination des Pazifiks zwischen Nariño und Cauca. Diese drei Flügel operierten unabhängig voneinander, hielten jedoch einige Treffen ab, um ihre interne Einheit zu stärken.

In den ersten beiden Jahren der Regierung Petro erlebte jeder Flügel eigene Dynamiken von Stärkung und Schwächung. Der Flügel der FARC-EP unter Iván Márquez schwächte sich deutlich: Er verlor Einheiten in Catatumbo, Meta, Cesar und Antioquia. In den ersten drei Gebieten hörten die dort operierenden Einheiten auf zu existieren und in Antioquia wechselte die 18. Front die Seite (wie sie es im Oktober letzten Jahres erneut tat). Dies geschah alles nach den Todesfällen von Jesús Santrich, Edison Romaña und El Paisa im Jahr 2021 in Venezuela. Es wurde nur eine sehr kleine Einheit, die 12. Front in Barrancabermeja, geschaffen, die man mit Unterstützung aus Venezuela stärken wollte, was jedoch nicht gelang. Ansonsten war, hingegen zur öffentlichen Selbstdarstellung, dieser Teil unter Iván Márquez relativ blass.

Die beiden anderen Flügel expandierten und stärkten sich zwischen 2022 und Ende 2024: die Grenzkommandos begannen ihren Einfluss in Putumayo, Caquetá, Amazonas und in Richtung Cauca zu konsolidieren. Die Guerillakoordination des Pazifiks in Nariño weitete sich auf die Gemeinden Ricaurte und die Unterregion Abades aus, teilweise in Allianz mit anderen bewaffneten Strukturen, um gegen die mittlerweile größer gewordene FARC-EP mit ihrem Zentralen Generalstab unter Iván Mordisco zu kämpfen. Die Front Diomer Cortés gewann in Argelia und Balboa, Provinz Cauca, sogar an Terrain.

Im Juni 2024 begannen Verhandlungen des Zweiten Marquetalia mit der Regierung, an denen alle drei Flügel teilnahmen. Im November desselben Jahres jedoch schickte Iván Márquez ein Schreiben, in dem er ankündigte, dass Walter Mendoza die Gruppe nicht länger vertreten würde, was tatsächlich zu einer internen „Spaltung“ führte. Der FARC-EP-Flügel verließ den Verhandlungstisch, die anderen beiden blieben jedoch dort. Die Versuche einer Vereinigung scheiterten, und das, was heute als Zweites Marquetalia bezeichnet wird – bestehend ausschließlich aus dem Flügel „FARC-EP“ – blieb vom Friedensprozess ausgeschlossen, während die neu ernannte Nationalkoordination – Bolivarische Armee (CN-EB), die die anderen beiden Flügel vereint, weiter verhandelte. Diese kontrollieren weiterhin großflächige Gebiete im Süden des Landes.

Seit dieser Trennung hat sich das von Iván Márquez geführte Zweite Marquetalia innerhalb Kolumbiens nicht gestärkt. Kürzlich startete die Mobile Kolonne Teófilo Forero eine Gegenoffensive in der Region El Pato, Caquetá, nachdem sie dort zuvor Gelände verloren hatte. Die Front Acacio Medina operiert weiterhin wie gewohnt, mit etwas größerem Einfluss in Vichada, befindet sich jedoch hauptsächlich in Venezuela und in La Guajira wechselt die Gruppe manchmal auf die venezolanische Seite, um kleinere Aktionen durchzuführen. Eine Front Iván Merchán, die in Meta gieren soll, jedoch eher medial eine Rolle spielt statt politisch-militärisch, soll sich ebenso der Nationalkoordination CN-EB angeschlossen zu haben, was jedoch noch nicht bestätigt wurde. Es zeigt sich also, dass der Einfluss des Zweiten Marquetalia am Schwinden ist.

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Jagd auf den Oberkommandierenden der FARC-EP

Eine am Sonntag von der Gerichtsmedizin veröffentlichte Mitteilung schloss aus, dass alias Iván Mordisco, der Oberkommandierende des Zentralen Generalstabs der FARC-EP, zu den Toten gehörte, die nach den Bombardierungen des Militärs in der Provinz Vaupés am vergangenen Donnerstag gefunden wurden. Insgesamt wurden sechs Leichen identifiziert, vier Frauen und zwei Männer, alle zwischen 18 und 26 Jahren alt. Zwei weitere Leichen konnten nicht identifiziert werden.

Militärische Quellen bestätigten, dass eine kombinierte Luft- und Bodenoperation eingeleitet wurde, um die Fluchtwege zu schließen, über die Iván Mordisco entkommen könnte. Ebenso konnte durch Geheimdienstinformationen festgestellt werden, dass der Anführer der Dissidenten schwer verletzt ist und seine engsten Vertrauten in der Region nach medizinischer Hilfe suchen. Bei der Operation wurden zudem Kriegswaffen, Sprengstoffe, Feldausrüstung, technische Geräte und weitere mit der Struktur verbundene Gegenstände beschlagnahmt.

Die angegriffene Struktur und das Lager der Guerilla gehörten zum Sicherheitsring von Iván Mordisco, erklärte Verteidigungsminister Pedro Sánchez. Unter den Neutralisierten soll sich laut einem Bericht auch alias Lorena, die Lebensgefährtin des Oberkommandierenden, befinden. Geheimdienstinformationen zufolge bewegte sich der Anführer der FARC-EP ständig zusammen mit seiner Lebensgefährtin und seinem Sicherheitsring entlang des Flusses Apóris, der den Amazonasraum an der Grenze zwischen Kolumbien, Peru und Brasilien verbindet.

Den Erkenntnissen zufolge meidet Mordisco laut den Sicherheitskräften die Orte Ricaurte, La Pedrera, Puerto Caimán und La Libertad – abgelegene Regionen fernab der Zivilisation. Hier ist teilweise undurchdringlicher Regenwald. In den vergangenen Monaten haben die Streitkräfte zahlreiche Operationen durchgeführt, um den Oberkommandierenden zu töten. Wir berichteten mehrmals in Artikeln darüber.

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FARC-EP schränkt Zugang humanitärer Organisationen ein

Die FARC-EP unter Iván Mordisco haben in einem Kommuniqué bekanntgegeben, den Zugang von humanitären Organisationen einzuschränken und damit Besorgnis in den ländlichen Gemeinden ausgelöst. Die Entscheidung wurde in einem Kommuniqué des Zentralen Generalstabs der FARC-EP am 18. März mitgeteilt. Darin teilt die Guerilla mit, dass Organisationen wie die Überprüfungsmission der Vereinten Nationen, die Unterstützungsmission für den Friedensprozess der OAS und die Menschenrechtsorganisation mit der Ombudsstelle Gebiete nicht betreten dürfen, die unter Kontrolle der Guerilla stehen. Das ist vor allem der Südwesten wie in den Provinzen Cauca und Nariño der Fall.

Laut dem Kommuniqué basiert die Maßnahme auf angeblichen „Vertrauens- und Neutralitätsverletzungen“ durch diese Organisationen. Die Guerilla argumentiert, dass einige humanitäre und überprüfende Maßnahmen dazu genutzt worden seien, Informationen über ihre Positionen zu sammeln, was militärische Operationen gegen sie erleichtert habe. Im Gegensatz dazu gab die FARC-EP an, dass sie die Koordinationskanäle ausschließlich mit dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz offenhalten werden, vorausgesetzt, dass nach ihrer Auffassung Vertraulichkeit, Neutralität und vorherige Abstimmung bei jedem Einsatz gewährleistet sind.

Die Ankündigung hat in sozialen und gemeinschaftlichen Sektoren Alarm ausgelöst, die auf die Auswirkungen hinweisen, die diese Entscheidung auf den Schutz der Zivilbevölkerung haben könnte. Die Einschränkung des Zugangs für humanitäre Organisationen könnte die Notfallversorgung, die Überwachung der Menschenrechte und die Vermittlung in Konfliktsituationen erschweren. Unterdessen bleibt Unsicherheit darüber bestehen, wie humanitäre Maßnahmen in diesen Gebieten durchgeführt werden und welche Auswirkungen diese Einschränkung auf die Gewährleistung grundlegender Rechte für die Gemeinden haben wird, die mitten im bewaffneten Konflikt leben.

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Angriff auf Angriff

Im Südwesten Kolumbiens ereignen sich derzeit wieder starke Angriffe der Guerilla auf Stationen der staatlichen Sicherheitskräfte. Im Fokus steht die Provinz Cauca, wo der Westblock Kommandant Jacobo Arenas der FARC-EP unter anderem Polizeistationen angreift und sich gegen Militärangriffe zur Wehr setzt. Diese Region wird vor allem im ländlichen Gebiet stark von der Guerilla kontrolliert. Leidtragende im militärischen Konflikt ist die Zivilbevölkerung. Bei einem Angriff der Front Carlos Patiño an der Panamericana wurde ein Soldat der kolumbianischen Armee getötet, weitere Soldaten verletzt. Zudem wurden aus Drohnen mehrere Sprengsätze gegen die Polizeistation in der Gemeinde Cajibío abgeworfen. Auch im Ort Mondomo, ebenfalls in der Gemeinde Cajibío, kam es zu einem Angriff mit Drohnen und Sprengsätzen.

Außerdem wurden starke Kämpfe in der ländlichen Region von der Gemeinde Suárez gemeldet, wo Einheiten der Armee militärische Operationen zur territorialen Kontrolle durchführten. Diese wurden aus mehreren Hinterhalten heraus von Einheiten der FARC-EP angegriffen. Hierfür war die Front Jaime Martínez verantwortlich, die ebenso zum Westblock unter dem Oberkommando von Iván Mordisco steht. Zuletzt wurde ein Angriff auf die Polizei in der Gemeinde Morales gemeldet. Währenddessen konnte die Armee gegen die Front Jaime Martínez in der ländlichen Gegend um Buenaventura, Provinz Valle del Cauca, vorgehen, wo einige Guerilleros starben. Bei einer Bombardierung in der Provinz Antioquia, Gemeinde Ituango, wurden neben dem Befehlshaber auch weitere Guerilleros der 18. Front der FARC-EP getötet.

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Partei Comunes wird verschwinden

Sandra Ramírez, ehemalige Guerillera und Lebensgefährtin vom ehemaligen Oberkommandierenden der alten FARC-EP, konnte für die linke Partei Comunes nicht die erforderliche Grenze erreichen, um als Partei anerkannt zu bleiben. Die Partei Comunes ging nach einem Namenswechsel aus der Partei FARC hervor, die sich im Zuge des Friedensabkommens aus dem Jahr 2016 gründete. In diesen Wahlen zeigt sich nun deutlich, dass die eh schon marginalisierte Partei damit keine Rolle mehr spielen wird. Schon zuvor spielte sie bei Wahlen keine Rolle, konnte aber in der Öffentlichkeit eine vergleichsweise gute Präsenz erzielen. Doch in den Jahren zuvor gab es immer wieder Streitereien und auch den Rückzug der Basis.

Die Kongressabgeordnete Sandra Ramírez versuchte, sich in einer gemeinsamen Liste mit Fuerza Ciudadana wiederwählen zu lassen – ein Versuch der Partei der ehemaligen FARC-Mitglieder, ihren rechtlichen Status als Partei zu behalten. Bisher hat sie jedoch nur etwa 0,55 % der Stimmen erreicht. Bei den beiden letzten Wahlen hatten sie wie eine traditionelle Partei teilgenommen und aufgrund des Punktes der politischen Partizipation im Friedensabkommen zehn garantierte Sitze im Kongress erhalten. Die garantierten Sitze im Kongress und im Senat waren im Friedensabkommen für zwei Legislaturen vereinbart worden.

Die Partei Comunes prangerte mutmaßliche Unregelmäßigkeiten an: Behinderungen beim Zugang zu Wahllokalen, Identitätsdiebstahl bei Wählern, Stimmzettel ohne Unterschriften sowie fehlendes Wahlmaterial. Die Koalition warnte, dass diese Situationen in Bogotá, Caquetá, Cauca, Antioquia, Bolívar und Atlántico aufgetreten seien. Doch nach Ansicht viele Wahlbeobachter verliefen die Wahlen normal. Die Mindestzahl an Stimmen, die eine Partei benötigt, um an der Verteilung der Sitze teilzunehmen, entspricht 3 % der gültigen Stimmen. Wenn eine Partei diese nicht überschreitet, bleibt sie außerhalb des Kongresses.

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Bauern gegen Armee und ihre Festnahmen

Die bäuerlichen Gemeinschaften des Tal des Flusses Micay, zusammen mit den kommunalen Aktionsräten, sozialen Vereinigungen und der politischen Kommission des Gebiets, haben eine öffentliche Erklärung abgegeben, in der sie ihre Ablehnung der Festnahme der sozialen Führer Juan Pablo Giraldo und Duverney Galvis zum Ausdruck brachten. Diese waren im Zuge von Militäroperationen der staatlichen Sicherheitskräfte gegen die FARC-EP im Micay-Tal festgenommen worden. Zudem verurteilten sie die Stigmatisierung und Kriminalisierung der lokalen Bevölkerung mitsamt ihrer sozialen Anführer und Menschenrechtsverteidiger in der Region. Das Micay-Tal liegt im Südwesten der Provinz Cauca und ist eine Bastion der Guerilla. Hier operiert der Westblock Jacobo Arenas der FARC-EP.

In der Erklärung äußern die Organisationen ihre Besorgnis über das, was sie als Verfolgung von Gemeinschaftsführern bezeichnen, die im Gebiet bekannt sind und das historische Opfer von bewaffnetem Konflikt, aber auch staatlicher Ausgrenzung. Sie weisen auch darauf hin, dass die Festnahmen Ungewissheit und Angst unter den Gemeinschaften verursacht haben, die ihre organisatorischen Prozesse begleitet haben, weshalb sie Garantien für die Durchführung von Gemeinschaftsprozessen fordern. Laut der Erklärung haben Juan Pablo Giraldo und Duverney Galvis eine Führung ausgeübt, die auf interinstitutionellen und sozialen Dialog fokussiert ist, humanitäre Begleitmaßnahmen fördert, die umfassende Verteidigung der Menschenrechte unterstützt und nach würdigen Bedingungen für die Bevölkerungen des Micay-Tal strebt.

Außerdem werden nationale und internationale Menschenrechtsorganisationen dazu aufgerufen, den Prozess zu begleiten und auf den Respekt vor dem Leben, der Freiheit und der Würde der sozialen Führer zu achten. Schließlich betonen sie, dass die Verteidigung des Gebiets und der Rechte der Gemeinschaften kein Grund für Verfolgung sein darf und dass Frieden und soziale Gerechtigkeit mit Beteiligung, Dialog und wirksamen Garantien für die ländlichen Bevölkerungen im Südwesten Kolumbiens aufgebaut werden müssen. Die Armee wirft beiden Personen vor, gegen die staatlichen Sicherheitskräfte agiert zu haben. Dabei treten Armee und Polizei häufig wie Besatzungsmächte auf, es gibt Anschuldigungen gegen die Bevölkerung, wahllos Verhaftete und teilweise auch gezielte Tötungen.

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Weitere Bombardierungen trotz Kritik

Die kolumbianische Armee hat weitere Militäroperationen und Bombardierungen von Lagern der Guerilla durchgeführt, obwohl es in der Vergangenheit laute Kritik an diesem Vorgehen gab. Immer wieder sterben dabei auch unschuldige Menschen oder Minderjährige, weil nicht klar ist, wer sich in den Lagern aufhält. Neben der Regel, dass auch unter 18-jährige Personen in der Guerilla aktiv sein können und sich somit in den Lagern aufhalten, haben auch Personen aus der lokalen Bevölkerung Kontakt zur Guerilla. Die Bombardierung von Lagern führt häufig zu Toten nicht nur unter der Guerilla.

Dieses Mal traf es ein Lager der Struktur Martín Villa vom Block Amazonas der FARC-EP unter dem Oberkommando von Iván Mordisco im ländlichen Gebiet von El Retorno, Provinz Guaviare. Der auch sogenannte Zentrale Generalstab der FARC-EP kämpft in dieser Region gegen den Generalstab der Blöcke und Fronten der FARC-EP unter dem Oberkommando von Calarcá. Mehrere Personen sollen festgenommen worden sein, von Toten ist bisher nichts bekannt. Häufig gehen Militäroperationen und Bombardierungen mit Menschenrechtsverletzungen einher, die lokale Bevölkerung verurteilt häufig Militäreinsätze und die Präsenz von staatlichen Sicherheitskräften in ihren Territorien.

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Festnahme und Freilassung von Chefunterhändler

Die Festnahme und anschließende Freilassung von FARC-EP-Mitglied Óscar Ojeda, alias Leopoldo Durán, der Mitglied des Generalstabs der Blöcke und Fronten (EMBF) ist, hat laut FARC-EP keinerlei Auswirkungen auf den Friedensverhandlungstisch. Die EMBF führt derzeit mit der Regierung Petro Friedensverhandlungen und steht unter dem Oberkommando von Calarcá Córdoba. „Gemäß dem Mandat der Bolivarischen Plattform und seit Beginn der marquetalianischen Bewegung von 1964 teilt die Friedensdelegation der FARC-EP Kolumbien und der Welt mit, dass wir die Aktivitäten am Verhandlungstisch fortsetzen werden“, schrieben sie in einem Kommuniqué. Die Guerilla dankte außerdem für die Begleitung des Friedensprozesses und betonte, dass dieser „geschützt, abgesichert und unter Beteiligung aller Gemeinschaften und sozialen Organisationen vertieft werden“ müsse.

Die Freilassung Duráns erfolgte größtenteils aufgrund seiner Rolle seit Dezember 2023 als Chefunterhändler der bewaffneten Organisation. Noch vor der Spaltung zwischen dem Zentralen Generalstab (kurz EMC) unter dem Oberkommando von Iván Mordisco und dem EMBF war er Teil der Friedensdelegation. Nun wurde er von der Polizei an einer Kontrollstelle in San José del Guaviare in der Provinz Guaviare festgenommen, dann aber zügig wieder freigelassen. Durán befand sich tatsächlich unter Personenschutz wegen eines Treffens, das er in den kommenden Tagen mit dem Verhandlungstisch haben sollte. Durán kommt aus der alten FARC-EP, wo er im Ostblock Jorge Briceño vor allem in der Provinz Meta aktiv war. Er schloss sich dem Friedensabkommen von 2016 an, griff dann aber wieder zu den Waffen.

Prekär ist die Situation in der Provinz Guaviare, weil es dort derzeit zu Kämpfen zwischen der FARC-EP (EMBF) und der Armee kommt. Bei den Kämpfen, die von Seiten der Guerilla von der Struktur Isaías Carvajal durchgeführt werden, sind auch mindestens ein Soldat getötet und viele weitere verletzt worden. Die Kompanie Isaías Carvajal des Blocks Jorge Suárez Briceño unter dem Oberkommando von Calarcá kämpft hier nicht nur gegen die Armee, zuletzt wurden auch starke Kämpfe gegen die Struktur Martín Villa vom Block Amazonas unter dem Oberkommando von Iván Mordisco gemeldet und zahlreiche tote Guerillakämpfer gefunden. Wohl auch deshalb agieren die staatlichen Sicherheitskräfte gegen die aufständische Bewegung.

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FARC-EP an Entführung von Senatorin im Cauca nicht beteiligt

Die Generalstaatsanwaltschaft der Nation führt die Ermittlungen zu dem Entführungsversuch der Senatorin Aida Quilcué am vergangenen 10. Februar, als sie mindestens drei Stunden lang von unbekannten Personen auf der Straße, die Inzá mit Popayán (Cauca) verbindet, festgehalten wurde. Die ersten Aussagen der staatlichen Sicherheitskräfte verwiesen auf die Front Dagoberto Ramos des Westblocks der FARC-EP unter dem Oberkommando von Iván Mordisco. Dies ist eine typische Reaktion, gerade auch in Zeiten von Wahlen, um der Bevölkerung zu suggerieren, wie gefährlich die Guerilla ist. Nachdem die Senatorin Aida Quilcué am 10. Februar in der Provinz Cauca als entführt gemeldet worden war, wurde einige Stunden später jedoch gemeldet, dass sie gefunden wurde. Der Verteidigungsminister Kolumbiens, Pedro Sánchez, erklärte in einem Post auf seinem X-Account, dass die Abgeordnete von der Indigenenwache gefunden wurde.

Nach dem Vorfall äußerte sich die indigene Führerin öffentlich und erklärte, dass stark bewaffnete Männer sie festhielten, aber es ist noch unklar, wer hinter dem Angriff steckt. Die Aktion der Indigenen Wache aus Cauca und der Sicherheitskräfte führte dazu, dass die mutmaßlichen Entführer von der Entführung absahen und die Senatorin freiließen. Nach dem Bericht über die angebliche Entführung und anschließende Befreiung der Senatorin Aida Quilcué veröffentlichte dann aber am 11. Februar der Zentrale Generalstab der FARC-EP ein Kommuniqué, in der er seine Verantwortung für die Vorfälle zurückweist und scharfe Kritik an den Versionen äußert, die von der Senatorin und den Behörden abgegeben wurden. Dies fand jedoch in den Medien keine Berücksichtigung, stattdessen wurde weiter von einer terroristischen Aktion der FARC-EP berichtet.

Das Kommuniqué der FARC-EP bezeichnet den Vorfall als ein Ereignis mit „mehr Zweifeln als Gewissheiten“ und betont, dass verschiedene Sektoren sie vorschnell als Verantwortliche bezeichnet hätten. Der Hauptpunkt der Erklärung liegt in dem, was die bewaffnete Gruppe als „mehrere Widersprüche“ im Zeugnis von Senatorin Quilcué bezeichnet. Laut Kommuniqué gibt es zwei gegensätzliche Versionen, die von der indigenen Führerin innerhalb von weniger als 24 Stunden abgegeben wurden. Zum einen die Version der Dritten Brigade der Armee: Vor dem Militär und der Indigenenwache soll sie erklärt haben, dass die Entführer „sich niemals identifizierten“. Bei der Version im nationalen Radio Blu: In Radiokommentaren am 11. Februar soll die Senatorin erklärt haben, dass sich die Angreifer als Mitglieder der „Dagoberto Ramos“-Kolonne identifizierten.

Für die FARC-EP ist diese Änderung der Erzählung vor allem der Hinweis, ihrem Ruf zu schaden und Verunsicherung in einer politisch und wahltechnisch sensiblen Zeit erzeugen. Die Guerilla erklärt in dem Kommuniqué, dass sie nach Bekanntwerden des Verschwindens der Senatorin von der internationalen Gemeinschaft und indigenen Behörden kontaktiert wurden. Sie haben dann Einheiten zur Unterstützung bei der Lokalisierung des Fahrzeugs bereitgestellt. Sie hinterfragen jedoch direkt die Durchführung der Rettungsaktion, die von der Indigenenwache angeführt wurde, und halten es für verdächtig, dass bei der Befreiung in einem Gebiet mit hoher Präsenz bewaffneter Gruppen keine Festnahmen vorgenommen wurden. Die Guerilla betont, dass sie nichts gegen die Senatorin habe und ihren Einsatz zur Anzeige im Kongress schätze.

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Kommandierende im Westen

Im September berichteten wir als Informationsportal zur kolumbianischen Guerilla über zwei Kommandierende, die sich von der Front Carlos Patiño des Westblocks Kommandant Jacobo Arenas der FARC-EP unter dem Oberkommando von Iván Mordisco den staatlichen Sicherheitskräften ergeben hatten. Die Front Carlos Patiño ist eine der stärksten der FARC-EP und hat große Territorien unter ihrer Kontrolle, so dass Tal von Micay. Nach interner Unruhe in der Front, unter anderem wegen der Offenlegung eines Depots der Guerilla durch die staatlichen Sicherheitskräfte, waren alias „Kevin“ und alias „Giovanni“ übergelaufen bzw. ergaben sich. Anderson Andrey Vargas, alias „Kevin“, der als Kommandant der Fronts Carlos Patiño galt, war mehr als 16 Jahre Teil der Guerilla. Nach der Aufgabe von „Kevin“ fiel die Führung der Struktur an alias „Giovanni“, der sich ebenfalls entschied, sich den Behörden zu stellen, nachdem er Konsequenzen seitens der Guerilla durch ein Revolutionsgericht vermutete. Das Überlaufen beider Kommandierenden stellt einen Rückschlag in der Kontrolle der Front Carlos Patiño dar und gab Spekulationen für Brüche im Westblock.

Doch die Strukturen des Westblocks der FARC-EP in den ländlichen Gebieten und Gemeinden von Cauca und Nariño sind weiterhin gefestigt und Spekulationen über ein Zusammenbrechen nicht eingetroffen. Kommandierender des Westblocks Jacobo Arenas ist weiterhin Iván Jacobo Idrobo Arredondo, alias Marlon Arenas. Er ist einer der engsten Vertrauten von Néstor Gregorio Vera Fernández, alias Iván Mordisco. Er tat sich in der Konsolidierung der territorialen Kontrolle hervor, dem Zurückdrängen des Zweiten Marquetalia, der ELN und der staatlichen Sicherheitskräfte aus strategisch wichtigen Gebieten. Er gehörte einst der 6. Front der alten FARC-EP an, die sich 2016 entwaffnete. 2017 erhielt er die Amnestie im Rahmen des Friedensabkommens, 2019 griff er wieder zu den Waffen und wurde ab 2023 Kommandant der Front Jaime Martínez, wo er sich einen guten Ruf als Guerillakommandant erarbeitete. Anfang 2025 stieg er zum Kommandanten des Westblocks Jacobo Arenas auf.

Sein Stellvertreter, also zweiter Kommandant, ist Jaime Aguilar Ramírez, alias Dionisio Rayo, der in den 1990er Jahren der FARC-EP beitrat. In wenigen Jahren stieg er aufgrund seiner Kenntnisse im Umgang mit Sprengstoffen zum Kommandanten der 26. Front auf, die im Ostblock der alten FARC-EP integriert war. Seine Erfahrung und das Vertrauen, das er im Ostblock gewann, führten dazu, dass er im Juni 2006 zum politischen Strategen von alias Zarco Aldíver, dem Kommandanten der 53. Front, ernannt wurde. Seitdem leitete er die marxistisch-leninistische politische Schule des Ostblocks. Auch er wurde amnestiert und arbeitete zwei Jahre in der Wiedereingliederungszone von Icononzo, Provinz Tolima, wo er beim Bau von Häusern half und Elektrizitätskurse für ehemalige Guerilleros gab. Aus der Provinz Guaviare heraus begann er 2022 erneut seine politisch-militärische Laufbahn, stellte sich jedoch nicht an die Seite des Zweiten Marquetalia, sondern der FARC-EP unter dem Oberkommando von Iván Mordisco.

Von der Front Jaime Martínez ist der Kommandant nun alias Jairo Ramírez. Diese Front operiert vor allem im Norden des Cauca, im Süden des Valle del Cauca und in Richtung Pazifikküste. Alex Vitongo Andela, alias Mi Pez, ist Kommandant der Front Dagoberto Ramos, die im Nordosten des Cauca und im Westen von Huila operiert. Die Front Carlos Patiño wird von John Alexander Jiménez Marín, alias Zamora, kommandiert, der über eine langjährige Erfahrung in der aufständischen Bewegung verfügt. Besonders im Tal des Micay im Süden des Cauca ist diese bereits eingangs des Artikels erwähnte Front aktiv. Die Front Franco Benavides befindet sich unter dem Kommando von Deison Rodrigo Ortíz, alias Don Mata. Sie operiert vor allem in der Provinz Nariño. Jedoch haben alle Fronten und Strukturen gemein, dass Kommandanten zwar wichtige Posten innehaben, aber im Notfall austauschbar sind. Dies zeigt sich in den Jahrzehnten des Bestehens der Guerilla, was für das Überleben einer aufständischen Bewegung elementar ist.

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