Diomer Cortés gegen Carlos Patiño

El Plateado in der Gemeinde Argelia, Provinz Cauca, war vom Wochenende bis heute das Epizentrum einer Offensive der Front Diomer Cortés der Nationalkoordination Bolivarische Armee – CNEB. Diese Front gehörte einst zur FARC-EP, Zweites Marquetalia, unter dem Oberkommando von Iván Márquez, spaltete sich jedoch wie die Bolivarischen Grenzkommandos und der Guerillakoordination des Pazifiks vom Zweiten Marquetalia ab. Nun haben sie sich in der Allianz der südkolumbianischen Nationalkoordination Bolivarische Armee zusammengefunden und befinden sich gar unter ihrem Oberkommandierenden und Friedensvermittler Walter Mendoza in Friedensgesprächen mit der Regierung. Einer ihrer Hauptfeinde ist der Westblock Kommandant Jacobo Arenas der FARC-EP unter dem Oberkommando von Iván Mordisco. In El Plateado stehen sich die Front Carlos Patiño vom Westblock und die Front Diomer Cortés vom CNEB gegenüber.

Dabei konnte die Front Diomer Cortés am Wochenende überraschenderweise in den Hauptort vordringen, Graffitis sprühen und Kontrollpunkte errichten. Am Freitag besprühten die Kämpfer der Front Diomer Cortés einige Hauswände mit ihrem Namen und ermordeten einen Mann in seinem Haus vor den Augen seiner Familie. Er war im Ort dafür bekannt, angeblich Milizionär der Front Carlos Patiño zu sein. Am Samstag, dem 9. Mai, errichteten sie einen Kontrollpunkt außerhalb des Ortes, wo sie einen weiteren mutmaßlichen Milizionär Westblocks festnahmen und töteten. Es wird von rund 20 Kämpfern berichtet, die teilweise auch in Zivilkleidung und mit Pistolen im ganzen Ort auf der Suche nach Feinden patrouillieren.

Der Vorfall löste nicht nur wegen der Passivität der staatlichen Sicherheitskräfte Angst in der Bevölkerung aus, sondern auch wegen früherer Vorwürfe einer Zusammenarbeit von Militärangehörigen und staatlichen Sicherheitskräften mit der Front Diomer Cortés in Argelia. Unter der lokalen Bevölkerung im Micay-Tal ist es seit Langem ein offenes Geheimnis, auch der Westblock der FARC-EP veröffentlichte seinerseits Beweismaterial für eine Zusammenarbeit, die damals noch als Zweites Marquetalia agierten. Nun hat die Bevölkerung Angst vor Repressionen und Racheakten, ist doch der Westblock mit der Front Carlos Patiño hier stark verankert. Die Friedensverhandler der CNEB forderten eine Verurteilung der Ereignisse am Verhandlungstisch und erklärten eine Untersuchung der Ereignisse.

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Generalstab der FARC-EP zum Mord an Journalisten

Die FARC-EP um den Oberkommandierenden Calarcá haben sich in einem Kommuniqué vom 9. Mai zum Mord an den Journalisten Mateo Pérez Rueda geäußert, der in der Gemeinde Briceño der Provinz Antioquia stattfand. In dem Kommuniqué des Generalstabs der Blöcke und Fronten erklärt die bewaffnete Organisation, dass die Tat nicht von ihrer nationalen Leitung genehmigt wurde, und versucht, sich von einer direkten Verantwortung für das Verbrechen zu distanzieren. Ihr bewaffnetes Vorgehen im Rahmen des bewaffneten Kampfes sei ausschließlich gegen andere bewaffnete Akteure gerichtet und nicht gegen die Zivilbevölkerung oder Personen, die journalistisch tätig sind.

Als Struktur, die für den Mord verantwortlich ist, wird die 36. Front gesehen, die noch zum Generalstab der Blöcke und Fronten gehört und sich in einem Friedensprozess mit der Regierung befindet. Aus diesem Grund gab es wohl eine schnelle Antwort der Kommandoebene: „Der Mord an dem Journalisten Mateo Pérez Rueda wurde niemals von dieser nationalen Leitung genehmigt. Kein militärischer oder politischer Grund rechtfertigt einen Anschlag auf Menschen, die der Informationsarbeit nachgehen, selbst wenn sie politische Gegner sind. Der bewaffnete Konflikt richtet sich gegen bewaffnete Akteure, nicht gegen die Zivilbevölkerung.“

Darüber hinaus hält das Kommuniqué fest, dass es keine Benachrichtigung über die Festnahme des Journalisten gab und dass man dabei sei, die internen Kommunikationswege wiederherzustellen, um die Ereignisse aufzuklären. „Sollte die Beteiligung der 36. Front an diesem Mord zutreffen, haben die Täter dies auf eigene Faust, ohne Genehmigung und ohne Rücksprache getan.“ Der Generalstab besteht aus dem Block Jorge Suárez im Osten, dem Block Gentil Duarte im Magdalena Medio und der Front Raúl Reyes im Süden des Landes. Laut dem Kommuniqué hat die aktuelle Situation zu einer Verschlechterung der Beziehung zur Regierung geführt, insbesondere wegen des Fehlens von Garantien während des Prozesses.

Als Hauptverantwortlicher wird Jhon Edison Chala Torrejano, alias Víctor Chala, genannt. Er war Finanzchef der Front Darío Gutiérrez des Blocks Jorge Suárez im Norden von Huila. Doch über die Front Darío Gutiérrez gibt es schon seit einigen Monaten diverse Spekulationen, denn die politisch-militärische Arbeit der Front wurde vor geraumer Zeit eingestellt und durch die Front Iván Díaz ersetzt, die im zentralen und östlichen Huila agiert. Alias Víctor Chala ist aus der Region im Norden von Huila versetzt worden, zuerst in Richtung Cauca und Tolima. Bereits Ende letztes Jahr nahm die Front Iván Díaz die Arbeit in der Region auf, in der zuvor die Front Darío Gutiérrez ihre Präsenz ausübte.

Damals spekulierte man sowohl über das Eingreifen der Front Darío Gutiérrez gegen den vorrückenden Westblock der FARC-EP unter dem Oberkommando von Iván Mordisco, als auch über Disziplinlosigkeit in der Struktur, die eine Zerschlagung bzw. Umstrukturierung notwendig machte. Fakt ist aber nun, dass alias Víctor Chala in Antioquia auftauchte. Ob jedoch seine Anwesenheit und der Mord dort eine Abkehr von seinem Generalstab der Blöcke und Fronten bedeuten und die 36. Front sich verselbständigt hat, bleibt abzuwarten. Jedenfalls zeugt dieser Vorfall davon, dass viele Fronten der beiden als FARC-EP agierenden Organisationen einen hohen autonomen Status besitzen und eine klassische Kommando- und Befehlsebene nur mäßig vorhanden ist.

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Frieden in Cauca weiter nicht in Sicht

Die Angriffe der Guerilla und Kämpfe in der Provinz Cauca reißen nicht ab. Immer wieder werden Kämpfe aus verschiedenen Regionen der südwestlichen Provinz gemeldet. Zum einen führen die Staatlichen Sicherheitskräfte Operationen gegen den Block Kommandant Jacobo Arenas der FARC-EP mit seinen Fronten durch, auf der anderen Seite greift die Guerilla militärische Anlagen oder die Patrouillen an. So griffen Guerillakämpfer der Front Jaime Martínez am Mittag des gestrigen Mittwochs militärische Einrichtungen in der Gemeinde Morales, Provinz Cauca, an. Sie haben dabei über 30 Minuten lang mittels Gewehrfeuer, Sprengstoffen und Drohnen gleichzeitig die Polizeistation und eine wenige Meter entfernte Militärbasis attackiert. Fünf Personen der staatlichen Sicherheitskräfte wurden dabei verletzt.

Zuvor gab es bereits Kämpfe im ländlichen Gebiet der Gemeinde Caloto, bei dem Soldaten mit Sprengsätzen angegriffen wurden, die ebenfalls mittels Drohnen abgeworfen wurden. Nach Angaben indigener Behörden des Sektors ereignete sich der Vorfall im ländlichen Raum etwa 45 Minuten vom Stadtzentrum entfernt, wo Truppen des Bataillons für Landoperationen Nr. 12 in Kämpfe mit der Front Dagoberto Ramos verwickelt wurden. Hier sind mindestens drei Soldaten verletzt worden. Aktuell scheint es keinen Ausweg aus dem bewaffneten Konflikt zu geben, auch wenn die FARC-EP zuletzt in einem Kommuniqué Ende April die Notwendigkeit nach einer Lösung des politischen und bewaffneten Konfliktes betonte.

„Die FARC-EP haben im Laufe der Geschichte gezeigt, dass unser Ansatz und auch immer unser Ziel die politische Lösung des sozialen und bewaffneten Konflikts ist. Die Eliten und die jeweils amtierenden Regierungen haben darauf bestanden, die FARC-EP auf eine kriminelle Bande zu reduzieren und unsere Stellung als politisch-aufständische Kraft mit Verwurzelung in den Territorien und einem nationalen Programmvorschlag zu leugnen. Wenn unsere politische Natur ignoriert wird, verschließt der Staat die Türen zum Dialog und vertieft die Spirale der Gewalt, in deren Strudel immer wieder Zivilisten geraten“, heißt es da in dem Kommuniqué des Zentralen Generalstabs der FARC-EP, welches im Zuge des fehlerhaften Angriffs der Guerilla in Cajibío herausgegeben wurde, bei dem 22 Menschen getötet worden sind.

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FARC-EP: Wir verschweigen nicht unsere Fehler und unseren Schmerz

Der Zentrale Generalstab der FARC-EP hat sich in einem Kommuniqué vom gestrigen 28. April mit dem Titel „Wir verschweigen nicht unsere Fehler und unseren Schmerz“ zu dem Anschlag auf der Panamericana-Straße in der Gemeinde Cajibío, Provinz Cauca, geäußert, welches 20 Todesopfer forderte. In dem Kommuniqué erklärt die Guerilla unter dem Oberkommando von Iván Mordisco, dass der Vorfall während einer Auseinandersetzung mit der Staatsmacht stattfand und bezeichnet ihn als „bedauerlichen Vorfall“, der zivile Opfer gefordert habe, die laut den Angaben nichts mit dem Konflikt zu tun hätten. Des Weiteren erkennen sie an, dass der Vorfall ein „taktischer Fehler“ während der Operation war und versichern, dass es sich nicht um einen geplanten Angriff handelte. In diesem Zusammenhang erklären sie, die politische Verantwortung für die Ereignisse zu übernehmen.

Im Kommuniqué bekräftigt die FARC-EP ihre Haltung zum bewaffneten Konflikt im Land und ruft dazu auf, politische Lösungen zu finden, die weitere Gewalttaten verhindern. „Wir müssen die politische Verantwortung für diesen taktischen Fehler übernehmen, der keinerlei Rechtfertigung hat“, heißt es im Kommuniqué, bei dem auch den Familien der Opfer das Beileid ausgesprochen wird. Außerdem wird erklärt, dass den betroffenen Gemeinschaften Unterstützung angeboten wurde. Das Kommuniqué setzt das Geschehen auch in den Kontext von mehr als sechs Jahrzehnten bewaffnetem Konflikt in Kolumbien und benennt strukturelle Faktoren wie Ungleichheit, Landkonzentration und politische Ausgrenzung als Ursachen der Gewalt. Der Regierung wird der Vorwurf gemacht, den Dialog zu verweigern und die Konfrontation zu vertiefen.

Ebenso wird in dem Kommuniqué zu einer Deeskalation der Gewalt und zur Wiederaufnahme von Verhandlungen aufgerufen, um neue Opfer inmitten dessen zu vermeiden, was sie als einen neuen Zyklus bewaffneter Auseinandersetzungen im Land bezeichnen. Zudem werden politische Sektoren und die Militärs kritisiert und angebliche Aktionen gegen ländliche Gemeinschaften angeprangert. Die Provinz Cauca ist ein Epizentrum des Konfliktes. Neben vielen von der Guerilla kontrollierten Gebieten gibt es permanente Militäroperationen, in der auch die lokale Bevölkerung betroffen ist. Zuletzt gab es eine Offensive des Westblocks Kommandant Jacobo Arenas der FARC-EP, auch als Antwort auf anhaltende Operationen der staatlichen Sicherheitskräfte. So sind in den letzten Tagen mehr als 30 Angriffe, vor allem auf Polizei und Militär, erfolgt.

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Offensive der FARC-EP geht weiter

Die Angriffe der Guerilla im Südwesten Kolumbiens stoppen nicht, auch gestern kam es zu weiteren Angriffen des Westblocks Kommandant Jacobo Arenas der FARC-EP. Am Sonntag griffen Mitglieder der Guerilla mit Sprengstoffen und Drohnen eine Militärbasis im Sektor La María an, an der Straße, die die Gemeinden Corinto und Miranda verbindet. Laut Berichten von lokalen Journalisten und Bewohnern der Region haben Guerillakämpfer auch Soldaten an einem Kontrollposten der Armee im Ortsgebiet der Gemeinde mit Gewehrfeuer attackiert. Darüber hinaus wurde ein heftiges Feuergefecht im Stadtteil Nuevo Horizonte gemeldet. Der Drohnenangriff dauerte fast zwei Stunden.

In der Gemeinde Padilla, ebenfalls in der Provinz Cauca, berichteten die Behörden von einem Angriff mit Gewehrfeuer auf die Polizeistation. Es wurden keine Verletzten registriert, jedoch entstand Sachschaden. In den letzten Tagen gab es mehrere Angriffe in der Provinz Cauca, so in El Tambo, Caloto, Popayán, Guachené, Mercaderes, Miranda und Cajibío. Der schwerwiegendste Vorfall ereignete sich an der Panamericana im Sektor El Túnel von Cajibío, bei dem es 20 Tote und 36 Verletzte gab. Laut dem Militär ereignete sich die Explosion mitten in einem Kontrollpunkt, den die Guerilla errichtet hatte.

Doch auch aus angrenzenden Provinzen wurde weitere Angriffe gemeldet, so in Valle del Cauca. In der Nacht auf den Sonntag übernahmen Guerillakämpfer die Kontrolle im Gebiet der Gemeinde Jamundí. Sie hielten ein Lastfahrzeug an, blockierten die Straße damit und setzten es in Brand, was die Mobilität an einem strategischen Punkt der Region vollständig zum Stillstand brachte. Laut der staatlichen Behörden gab es ebenso Angriffe in der Provinz Nariño, bei denen fünf Personen getötet wurden. Die Behörde berichtete von Angriffen mit explosiven Geräten auf eine Polizeistation und eine Tankstelle im Weiler El Remolino der Gemeinde Taminango in der Provinz Nariño an der Panamericana. Am Freitag begann die Offensive mit der Explosion einer Bombe in der Zentrale der Dritten Brigade der Armee im Süden von Cali.

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Angriffswelle der FARC-EP im Südwesten

Seit dem 24. April wurden in den beiden Provinzen Cauca und Valle del Cauca mehrere Angriffe verzeichnet. Seitens der staatlichen Sicherheitskräfte wird die Front Jaime Martínez des Westblocks Kommandant Jacobo Arenas der FARC-EP dafür verantwortlich gemacht, die unter dem Oberkommando von Iván Mordisco steht. Dies soll eine Reaktion auf eine Offensive der Armee sein. Bei den Angriffen wurden bisher 14 Menschen getötet, fast 50 Personen verletzt. Zuerst waren die Ziele der Angriffe Militärbasen und Polizeistationen in Cauca und Valle del Cauca. Der jüngste Vorfall ereignete sich am Nachmittag des 25. April in Cajibío (Cauca). Laut ersten Berichten explodierte ein Zylinder, der auf einen Minibus gefallen war, im Bereich, der als El Túnel bekannt ist. Vorläufigen Berichten zufolge sind bei diesem Angriff 14 Tote und 38 Verletzte zu beklagen.

Der erste Angriff ereignete sich am Freitagmittag, als ein leerer Schulbus, der mit Sprengstoffen beladen war, in der Nähe des Pichincha-Bataillons der Armee im Süden der Millionenstadt Cali abgestellt wurde. Bislang wurden drei Verletzte durch diesen Vorfall gemeldet. Noch in derselben Nacht fand ein zweiter Angriff auf die Einrichtungen des Ingenieurbataillons Nr. 3 Colonel Agustín Codazzi in Palmira, auch in Valle del Cauca, statt. Darüber hinaus bestätigten die Behörden einen weiteren Angriff im Valle del Cauca am Morgen des 25. April. In diesem Fall war das Ziel die Polizeistation der Region Potrerito, einem ländlichen Gebiet von Jamundí.

In den frühen Morgenstunden dieses Samstags wurde ein Bus, der in Richtung Ipiales (Nariño) unterwegs war, von einer Explosion auf der Panamericana betroffen. Der Vorfall ereignete sich bei der Gemeinde von Mercaderes, Provinz Cauca. Laut der Polizei wurden bei diesem Vorfall mehrere Personen verletzt. Außerdem bestätigte das Luftfahrtsamt, dass Angriffe mit Drohnen, die mit Sprengstoffen beladen waren, auf das Radarsystem im Cerro Santana in der Gemeinde von El Tambo, Provinz Cauca, durchgeführt wurden. Die Radarstation wurde damit außer Betrieb gesetzt.

Unterdessen veröffentlichte der Zentrale Generalstab der FARC-EP unter Iván Mordisco ein Kommuniqué in antiimperialistische Rhetorik und mit Angriffen auf Präsident Petro. Unter dem Titel „Es ist die Stunde des Antiimperialismus!“ gedenkt die Guerilla ihrer 61 Jahre des Kampfes und erhebt dabei scharfe Vorwürfe gegen die Regierung von Präsident Gustavo Petro, die sie beschuldigt, unter einem falschen Friedensdiskurs Kriegspolitiken umzusetzen.

Der Kern des Textes ist ein direkter Angriff auf die Sicherheitspolitik der aktuellen Regierung. So die Militarisierung Kolumbiens und die Präsenz von ausländische Truppen: So habe die Regierung die Einreise von mehr als 3000 US-Soldaten sowie die Errichtung von drei neuen US-amerikanischen Militärbasen in Kolumbien vereinbart. Das Kommuniqué greift zudem die Ausbeutung im Amazonasgebiet auf: Sie prangern eine angebliche Militarisierung des Südens des Landes an, um die heimliche Ausbeutung von Seltenen Erden und Coltan durch die Streitkräfte zu verschleiern. Dem Staat werfen sie vor, die gescheiterte Politik der Besprühung mit Glyphosat wiederaufzunehmen, Bombardierungen fortzusetzen und Familienangehörige von Guerillakämpfern systematisch zu verfolgen.

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Drohnenkrieg nimmt zu

Als Antwort auf militärische Operationen der Armee in der Provinz Nariño wurden Truppen der Armee mit Drohnen angegriffen, die mit Sprengstoff beladen waren. Zuvor gab es Gefechte der Armee gegen Strukturen der Nationalkoordination Bolivarische Armee (CNEB) mit der Unterstruktur der Bolivarischen Grenzkommandos. Bei dem Angriff kamen drei Soldaten ums Leben, während zwei weitere verletzt wurden. Die Ereignisse spielten sich in der ländlichen Gegend von Ipiales ab, als die Armee militärische Operationen gegen Mitglieder der Bolivarischen Grenzkommandos durchführte.

Die Armee wurde durch mit Sprengsätzen bewaffneten Drohnen angegriffen. Immer häufiger nutzen bewaffnete Organisationen diese Mittel der Kriegsführung. Die Lage dort ist zudem angespannt, weil sich der Dialogtisch zum Frieden zwischen der Regierung und der (CNEB) unter dem Kommando von Walter Mendoza in einer schwierigen Lage befindet. Die siebte Dialogrunde wurde vergangene Woche zum zweiten Mal ausgesetzt – mitten in einem grundlegenden Streit darüber, wer den Kokaanbau in Nariño beseitigen soll, wie dies geschehen soll und mit welchen Mitteln.

Auch in der Region Catatumbo nimmt der Krieg auch mittels Drohnen – weiter zu. Hier gibt es eine Verschärfung des Krieges zwischen der ELN und der 33. Front der FARC-EP vom Generalstab der Blöcke und Fronten unter dem Oberkommando von Calarcá Córdoba. Diese Eskalation der Gewalt hat im Laufe des Aprils Angriffe mit Drohnen, Entführungen von Minderjährigen, Bombardierungen durch das Militär sowie Tötungsdelikte umfasst. Die Auseinandersetzungen zwischen beiden bewaffneten Organisationen beginnen sich auch auf städtische Gebiete auszuweiten.

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FARC-EP für strukturelle Veränderungen im Land

Durch ein am 9. April 2026 datiertes Kommuniqué verbreitete der Zentrale Generalstab der FARC-EP unter dem Oberkommando von Iván Mordisco eine Botschaft an die Regierung Kolumbiens und an die internationale Gemeinschaft, in der sie ihre Sicht auf den bewaffneten Konflikt darlegt und eine Reihe struktureller Veränderungen im Land vorschlägt.

In dem Text zieht die Organisation eine Bilanz ihres Werdegangs und erklärt, sie habe über Jahrzehnte hinweg eine politische Lösung des Konflikts angestrebt. Dabei weist sie darauf hin, dass verschiedene Dialogprozesse aufgrund von Entscheidungen des Staates und externer Faktoren gescheitert seien. In diesem Sinne betont sie die Notwendigkeit, zu einer politischen Lösung zu gelangen, die über das im Friedensabkommen von 2016 Vereinbarte hinausgeht und umfassendere soziale, wirtschaftliche und ökologische Veränderungen umfasst.

„Eine Regierung, die dem unterwürfigen Verhältnis zu den Vereinigten Staaten ein Ende setzt, das Kolumbien so großen Schaden zugefügt hat, und die deren Methoden der Einflussnahme Schritt für Schritt abbaut, indem sie eine souveräne Außenpolitik fördert, die sich an den Völkern unseres Amerikas orientiert und nicht an den Interessen Washingtons. Eine Regierung, die den Mut hat, den sogenannten Krieg gegen die Drogen endgültig aufzugeben, der als Vorwand für Militarisierung und die Verfolgung bescheidener Kleinbauern oder sozialer Führungspersonen dient, und die sich direkt mit den Gemeinschaften zusammensetzt, um einen ernsthaften Vorschlag zu erarbeiten, der diesem Übel ein Ende setzt“, heißt es in dem Kommuniqué.

Die Erklärung der FARC-EP schlägt außerdem die Einberufung eines verfassungsgebenden Prozesses, Reformen der Sicherheitskräfte sowie den Abbau von Strukturen vor, die sie als verantwortlich für die Verlängerung des Konflikts bezeichnet. Ebenso stellt sie die Außenpolitik des Landes in Frage und plädiert für einen souveränen Ansatz sowie für Änderungen in der Strategie im Umgang mit dem Drogenhandel.

In einem weiteren Abschnitt ruft das Dokument zur Volksmobilisierung als Mittel auf, um strukturelle Veränderungen voranzutreiben, da diese ihrer Ansicht nach nicht ausschließlich von den jeweils amtierenden Regierungen abhängen.

„Die Kolumbianer haben Jahrzehnte des Krieges erlebt. Gut zu entscheiden und sich ernsthaft daran zu wagen, einen Frieden mit sozialer Gerechtigkeit aufzubauen und das neue Vaterland zu einem nationalen Anliegen zu machen, ist unsere Pflicht. Unsererseits werden wir weiterhin Widerstand gegen Militarismus und die Unterordnung unter das US-Imperium leisten und gemeinsam mit den Gemeinschaften Volksmacht aufbauen. Wir wissen, dass die Kolumbianer, ausgestattet mit der Weisheit derjenigen, die Widerstand geleistet und das Vaterland aufgebaut haben, verstehen, dass ihre politischen Entscheidungen fern von kriegerischen Positionen und entgegen ihren Interessen liegen müssen“, heißt es weiter in der Erklärung.

Abschließend bekräftigt die FARC-EP ihre Haltung des Widerstands und ruft die kolumbianische Gesellschaft dazu auf, politische Entscheidungen zu treffen, die auf den Aufbau eines Friedens mit sozialer Gerechtigkeit ausgerichtet sind – vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Lage im Land.

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Die aktuelle Rolle des Zweiten Marquetalia

Das Zweite Marquetalia – Bolivarische Armee spielt als Guerilla in Kolumbien nur noch eine kleine Rolle. Zuletzt war sie eigentlich nur noch in den Nachrichten, als die Hintergründe zur Ermordung des Senators Miguel Uribe im Juni 2025 in Bogotá aufgedeckt wurden, die zu eben genannter Guerilla unter dem Oberkommando von Iván Márquez führten. Dabei hegten anfangs viele Hoffnungen auf diese Guerilla, die mit zahlreichen bekannten Kommandierenden das Licht der Welt erblickte und bereits 2018 in Venezuela gegründet wurde, jedoch erst im August 2019 öffentlich auftrat. Kommandierende aus der alten FARC-EP und eben auch der ehemalige Verhandlungsführer des Friedensprozesses von 2016, Iván Márquez, zeigten sich nun wieder mit Waffen und erklärten das Friedensabkommen für gescheitert. Aktuell ist sie eigentlich nur noch medial und durch ihre Propagandakanäle präsent, politisch-militärisch hat sie stark an Bedeutung verloren.

Kurz nach der öffentlichen Erklärung zu ihrem Bestehen verfügte sie bereits über eigene Einheiten in Caquetá, Catatumbo, Meta, Cesar und La Guajira. Gespräche zu den anderen dissidentischen Strukturen der FARC-EP bezüglich einer Vereinigung, damals unter dem Oberkommando von Gentil Duarte, schlugen fehl. Zu groß war die Skepsis aufgrund der Rolle von Iván Márquez in den Friedensverhandlungen und zu groß die dominante Rolle zu den bereits schnell wachsenden anderen Strukturen der FARC-EP. Zwischen 2019 und 2022 wuchs das Zweite Marquetalia vor allem durch den Beitritt anderer bereits existierender bewaffneter Strukturen: Grenzkommandos, die damals hauptsächlich in Putumayo operierten; die Fronten Oliver Sinisterra und Iván Ríos sowie der Westblock Alfonso Cano in Nariño; die Front Acacio Medina zwischen Vichada, Guainía und Venezuela; und die 18. Front in Antioquia. Später gründete sie 2021 eine weitere eigene Front, die Front Diomer Cortés, in der Gemeinde Argelia, Cauca.

Es ist wichtig zu betonen, dass der Beitritt verschiedener bereits existierender bewaffneter Gruppen zum Projekt des Zweiten Marquetalia nicht bedeutete, dass all diese Gruppen bereits eine einzige bewaffnete Organisation bildeten. Tatsächlich existierte zu Beginn der Regierung von Petro ein „Dachverband“ mit drei inneren Flügeln, die nur wenig miteinander koordiniert wurden: Ein erster Flügel war die FARC-EP, wie sie sich selbst nannte, unter der Führung von Iván Márquez. Sie umfasste nur sehr wenige Fronten: die Mobile Kolonne Teófilo Forero in Caquetá und Huila; die Front Acacio Medina in Vichada, Guainía und Venezuela sowie die 53. Front in Meta. Es gab einen weiteren Flügel der Grenzkommandos in Putumayo und Caquetá sowie einen Flügel namens Guerillakoordination des Pazifiks zwischen Nariño und Cauca. Diese drei Flügel operierten unabhängig voneinander, hielten jedoch einige Treffen ab, um ihre interne Einheit zu stärken.

In den ersten beiden Jahren der Regierung Petro erlebte jeder Flügel eigene Dynamiken von Stärkung und Schwächung. Der Flügel der FARC-EP unter Iván Márquez schwächte sich deutlich: Er verlor Einheiten in Catatumbo, Meta, Cesar und Antioquia. In den ersten drei Gebieten hörten die dort operierenden Einheiten auf zu existieren und in Antioquia wechselte die 18. Front die Seite (wie sie es im Oktober letzten Jahres erneut tat). Dies geschah alles nach den Todesfällen von Jesús Santrich, Edison Romaña und El Paisa im Jahr 2021 in Venezuela. Es wurde nur eine sehr kleine Einheit, die 12. Front in Barrancabermeja, geschaffen, die man mit Unterstützung aus Venezuela stärken wollte, was jedoch nicht gelang. Ansonsten war, hingegen zur öffentlichen Selbstdarstellung, dieser Teil unter Iván Márquez relativ blass.

Die beiden anderen Flügel expandierten und stärkten sich zwischen 2022 und Ende 2024: die Grenzkommandos begannen ihren Einfluss in Putumayo, Caquetá, Amazonas und in Richtung Cauca zu konsolidieren. Die Guerillakoordination des Pazifiks in Nariño weitete sich auf die Gemeinden Ricaurte und die Unterregion Abades aus, teilweise in Allianz mit anderen bewaffneten Strukturen, um gegen die mittlerweile größer gewordene FARC-EP mit ihrem Zentralen Generalstab unter Iván Mordisco zu kämpfen. Die Front Diomer Cortés gewann in Argelia und Balboa, Provinz Cauca, sogar an Terrain.

Im Juni 2024 begannen Verhandlungen des Zweiten Marquetalia mit der Regierung, an denen alle drei Flügel teilnahmen. Im November desselben Jahres jedoch schickte Iván Márquez ein Schreiben, in dem er ankündigte, dass Walter Mendoza die Gruppe nicht länger vertreten würde, was tatsächlich zu einer internen „Spaltung“ führte. Der FARC-EP-Flügel verließ den Verhandlungstisch, die anderen beiden blieben jedoch dort. Die Versuche einer Vereinigung scheiterten, und das, was heute als Zweites Marquetalia bezeichnet wird – bestehend ausschließlich aus dem Flügel „FARC-EP“ – blieb vom Friedensprozess ausgeschlossen, während die neu ernannte Nationalkoordination – Bolivarische Armee (CN-EB), die die anderen beiden Flügel vereint, weiter verhandelte. Diese kontrollieren weiterhin großflächige Gebiete im Süden des Landes.

Seit dieser Trennung hat sich das von Iván Márquez geführte Zweite Marquetalia innerhalb Kolumbiens nicht gestärkt. Kürzlich startete die Mobile Kolonne Teófilo Forero eine Gegenoffensive in der Region El Pato, Caquetá, nachdem sie dort zuvor Gelände verloren hatte. Die Front Acacio Medina operiert weiterhin wie gewohnt, mit etwas größerem Einfluss in Vichada, befindet sich jedoch hauptsächlich in Venezuela und in La Guajira wechselt die Gruppe manchmal auf die venezolanische Seite, um kleinere Aktionen durchzuführen. Eine Front Iván Merchán, die in Meta gieren soll, jedoch eher medial eine Rolle spielt statt politisch-militärisch, soll sich ebenso der Nationalkoordination CN-EB angeschlossen zu haben, was jedoch noch nicht bestätigt wurde. Es zeigt sich also, dass der Einfluss des Zweiten Marquetalia am Schwinden ist.

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Jagd auf den Oberkommandierenden der FARC-EP

Eine am Sonntag von der Gerichtsmedizin veröffentlichte Mitteilung schloss aus, dass alias Iván Mordisco, der Oberkommandierende des Zentralen Generalstabs der FARC-EP, zu den Toten gehörte, die nach den Bombardierungen des Militärs in der Provinz Vaupés am vergangenen Donnerstag gefunden wurden. Insgesamt wurden sechs Leichen identifiziert, vier Frauen und zwei Männer, alle zwischen 18 und 26 Jahren alt. Zwei weitere Leichen konnten nicht identifiziert werden.

Militärische Quellen bestätigten, dass eine kombinierte Luft- und Bodenoperation eingeleitet wurde, um die Fluchtwege zu schließen, über die Iván Mordisco entkommen könnte. Ebenso konnte durch Geheimdienstinformationen festgestellt werden, dass der Anführer der Dissidenten schwer verletzt ist und seine engsten Vertrauten in der Region nach medizinischer Hilfe suchen. Bei der Operation wurden zudem Kriegswaffen, Sprengstoffe, Feldausrüstung, technische Geräte und weitere mit der Struktur verbundene Gegenstände beschlagnahmt.

Die angegriffene Struktur und das Lager der Guerilla gehörten zum Sicherheitsring von Iván Mordisco, erklärte Verteidigungsminister Pedro Sánchez. Unter den Neutralisierten soll sich laut einem Bericht auch alias Lorena, die Lebensgefährtin des Oberkommandierenden, befinden. Geheimdienstinformationen zufolge bewegte sich der Anführer der FARC-EP ständig zusammen mit seiner Lebensgefährtin und seinem Sicherheitsring entlang des Flusses Apóris, der den Amazonasraum an der Grenze zwischen Kolumbien, Peru und Brasilien verbindet.

Den Erkenntnissen zufolge meidet Mordisco laut den Sicherheitskräften die Orte Ricaurte, La Pedrera, Puerto Caimán und La Libertad – abgelegene Regionen fernab der Zivilisation. Hier ist teilweise undurchdringlicher Regenwald. In den vergangenen Monaten haben die Streitkräfte zahlreiche Operationen durchgeführt, um den Oberkommandierenden zu töten. Wir berichteten mehrmals in Artikeln darüber.

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FARC-EP schränkt Zugang humanitärer Organisationen ein

Die FARC-EP unter Iván Mordisco haben in einem Kommuniqué bekanntgegeben, den Zugang von humanitären Organisationen einzuschränken und damit Besorgnis in den ländlichen Gemeinden ausgelöst. Die Entscheidung wurde in einem Kommuniqué des Zentralen Generalstabs der FARC-EP am 18. März mitgeteilt. Darin teilt die Guerilla mit, dass Organisationen wie die Überprüfungsmission der Vereinten Nationen, die Unterstützungsmission für den Friedensprozess der OAS und die Menschenrechtsorganisation mit der Ombudsstelle Gebiete nicht betreten dürfen, die unter Kontrolle der Guerilla stehen. Das ist vor allem der Südwesten wie in den Provinzen Cauca und Nariño der Fall.

Laut dem Kommuniqué basiert die Maßnahme auf angeblichen „Vertrauens- und Neutralitätsverletzungen“ durch diese Organisationen. Die Guerilla argumentiert, dass einige humanitäre und überprüfende Maßnahmen dazu genutzt worden seien, Informationen über ihre Positionen zu sammeln, was militärische Operationen gegen sie erleichtert habe. Im Gegensatz dazu gab die FARC-EP an, dass sie die Koordinationskanäle ausschließlich mit dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz offenhalten werden, vorausgesetzt, dass nach ihrer Auffassung Vertraulichkeit, Neutralität und vorherige Abstimmung bei jedem Einsatz gewährleistet sind.

Die Ankündigung hat in sozialen und gemeinschaftlichen Sektoren Alarm ausgelöst, die auf die Auswirkungen hinweisen, die diese Entscheidung auf den Schutz der Zivilbevölkerung haben könnte. Die Einschränkung des Zugangs für humanitäre Organisationen könnte die Notfallversorgung, die Überwachung der Menschenrechte und die Vermittlung in Konfliktsituationen erschweren. Unterdessen bleibt Unsicherheit darüber bestehen, wie humanitäre Maßnahmen in diesen Gebieten durchgeführt werden und welche Auswirkungen diese Einschränkung auf die Gewährleistung grundlegender Rechte für die Gemeinden haben wird, die mitten im bewaffneten Konflikt leben.

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Angriff auf Angriff

Im Südwesten Kolumbiens ereignen sich derzeit wieder starke Angriffe der Guerilla auf Stationen der staatlichen Sicherheitskräfte. Im Fokus steht die Provinz Cauca, wo der Westblock Kommandant Jacobo Arenas der FARC-EP unter anderem Polizeistationen angreift und sich gegen Militärangriffe zur Wehr setzt. Diese Region wird vor allem im ländlichen Gebiet stark von der Guerilla kontrolliert. Leidtragende im militärischen Konflikt ist die Zivilbevölkerung. Bei einem Angriff der Front Carlos Patiño an der Panamericana wurde ein Soldat der kolumbianischen Armee getötet, weitere Soldaten verletzt. Zudem wurden aus Drohnen mehrere Sprengsätze gegen die Polizeistation in der Gemeinde Cajibío abgeworfen. Auch im Ort Mondomo, ebenfalls in der Gemeinde Cajibío, kam es zu einem Angriff mit Drohnen und Sprengsätzen.

Außerdem wurden starke Kämpfe in der ländlichen Region von der Gemeinde Suárez gemeldet, wo Einheiten der Armee militärische Operationen zur territorialen Kontrolle durchführten. Diese wurden aus mehreren Hinterhalten heraus von Einheiten der FARC-EP angegriffen. Hierfür war die Front Jaime Martínez verantwortlich, die ebenso zum Westblock unter dem Oberkommando von Iván Mordisco steht. Zuletzt wurde ein Angriff auf die Polizei in der Gemeinde Morales gemeldet. Währenddessen konnte die Armee gegen die Front Jaime Martínez in der ländlichen Gegend um Buenaventura, Provinz Valle del Cauca, vorgehen, wo einige Guerilleros starben. Bei einer Bombardierung in der Provinz Antioquia, Gemeinde Ituango, wurden neben dem Befehlshaber auch weitere Guerilleros der 18. Front der FARC-EP getötet.

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