Seit 1000 Tagen befindet sich Joaquín Pérez in Haft. Er war als Kommunalabgeordneter der Unión Patriótica in der Gemeinde Corinto (Valle del Cauca) tätig und musste, wie viele seiner Genossen, aufgrund von Morddrohungen das Land verlassen. Er entschied sich für das Exil in Schweden, wo er 1994 politisches Asyl beantragte. Im Jahr 2000 bekam er die schwedische Staatsbürgerschaft. Am 21. April 2011 verhafteten Sicherheitsbehörden den Journalisten in Caracas und am 25. April lieferten ihn die venezolanischen Behörden an Kolumbien aus. Im September 2012 verurteilte ihn das Gericht in einem Scheinprozess zu acht Jahren Gefängnisstrafe, weil er für das alternative Nachrichtenportal ANNCOL arbeitete und man ihm Verbindungen zur FARC-EP nachsagte.
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